#Corona und der symmetrische Schock: Wie geht es weiter mit der Wirtschaft? #NextTalk Spezial um 16 Uhr

Die doppelte Krise …Schon vor Corona war Deutschland in der Digitalisierungskrise. Jetzt fordert die Pandemie die Unternehmen zusätzlich, ihre Strategien zu überdenken. Wie gut sind Unternehmen auf diese doppelte Herausforderungen vorbereitet? Wo stehen Sie aktuell? Welche Möglichkeiten existieren noch, um die wirtschaftliche Talsohle zu überstehen, wenn Corona und der digitale Rückstau der Vergangenheit belasten? Was sind smarte Wege aus der Krise und was können wir in von Hidden Champions und deren Strategien lernen?

Wer könnte diese Frage besser beantworten als Professor Jörn Block als Kopf der Hidden Champion Offensive, Franz-Peter Staudt als Vertreter des BVMW und Mitinitiator der Hidden Champion-Offensive und Bernhard Steimel als Kopf von Smarter Service und Mitinitiator der Studie „Smarter Enterprise“:

„Best-Case-Szenarien sind in Krisensituationen nicht hilfreich und erweisen sich häufig als Wunschdenken. Der Schweregrad der Rezession ist eine Funktion der Dauer des Lockdowns: Je länger die Einschränkungen andauern, desto dramatischer sind die wirtschaftlichen Auswirkungen“, schreibt Bernhard Steimel in einem Blogbeitrag.

Und da bin ich ganz auf seiner Linie. Es macht jetzt keinen Sinn, Hulli-Wulli-Wunschdenken in die Welt zu pusten und die negativen Konjunkturindikatoren aus dem Blickfeld zu nehmen. Jetzt ist wieder Wirtschaftspolitik als Staatskunst gefragt wie nach 1945. Es sind Persönlichkeiten vonnöten wie Ludwig Erhard, die klare Impulse für die Zukunft setzen. Solche Persönlichkeiten braucht man in der Wissenschaft (auch in der VWL), in der Wirtschaft und in der Politik.

„Bereits diese Einblicke zeigen, dass die Corona-Krise eine Wirkung hat, die durchaus mit dem Einschlag eines Meteoriten verglichen werden kann. Sie ist noch nicht vorbei und wird nach aktuellem Wissensstand voraussichtlich das ganze Jahr 2020 mehr oder weniger stark bestimmen. Ob langfristig wirksame, strukturelle Schäden an der Wirtschaft entstehen, hängt im Wesentlichen von zwei Aspekten ab: Erstens von den gesundheitspolitischen Maßnahmen zur Eindämmung von Covid 19, also der Länge des Lockdowns und der Ausgangsbeschränkungen. Zweitens von den wirtschaftspolitischen Interventionen, mit denen die übelsten Folgen der Corona-Krise aufgefangen werden. Beides liegt für Unternehmen außerhalb ihrer Handlungsoptionen und sorgt für dauernde Unsicherheit. Trotzdem müssen Unternehmen jetzt Entscheidungen treffen, um ihre wirtschaftliche Basis zu erhalten und sich für den ‚Wiederaufbau‘ nach der Krise zu rüsten. Eine wichtige Grundlage für diese wirtschaftlichen Entscheidungen sind Szenarien“, so Steimel.

Bei wirtschaftlichen Krisen gehen die Ökonomen von drei verschiedenen Szenarien aus. Das V-Szenario bedeutet: tiefer Einschlag, schnelle Erholung. Beim U-Szenario folgt auf die länger dauernde Wirtschaftskrise eine mehr oder weniger starke Erholung mit Erreichen des alten Niveaus. Das L-Szenario ist das negative: Die Wirtschaft erholt sich über einen langen Zeitraum nicht und bleibt auf einem sehr niedrigen Niveau. Der Wettbewerbsökonom Justus Haucap rechnet mit einem Badewannen-U.

Hier kann man die Studie „Trendbook Smarter Enterprise“ herunterladen.

Mit welchem Szenario rechnet Ihr. Diskutiert mit heute ab 16 Uhr über die Chatfunktion von Youtube oder über Periscope oder über Facebook – meine Accounts.

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