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Wie gelingt uns mit analogen und digitalen Konzepten das nächste Wirtschaftswunder nach der Corona Krise? Diese Frage beschäftigt die Unternehmerin Birgit Eschbach und skizziert damit ihre eigene Entwicklung in den vergangenen Wochen

„Irgendwie bin ich plötzlich zur Koordinatorin für Masken geworden.“ Ihr Schwerpunkt liegt in normalen Zeiten in zwei Marketing- und Eventagenturen. Nun hat sie dazu beigetragen, Näherinnen eine neue Beschäftigungsgrundlage zu schaffen mit der Herstellung von Gesichtsmasken.

„Wir haben mittlerweile zwei Werkstätten und über 30 Schneiderinnen beschäftigt und verkaufen pro Woche mehr als 5.000 Masken. Das tut mir gut, denn in den vergangenen Wochen habe ich gefühlt mehr ‚Sinnvolles‘ als in den 20 Jahren davor“, erklärt Eschbach. Vorbildhaft sei dafür ihre Großmutter.

„Ich habe noch von ihr erfahren, wie Trümmerfrauen nach dem Zweiten Weltkrieg einfach angepackt haben, um dieses Land wieder aufzubauen, unabhängig davon, was sie vorher gemacht haben. Das Land in Trümmern musste sich neu organisieren und sich wie Phoenix aus der Asche neu erschaffen. Frauen wie meine Oma haben die Großfamilie ernährt und durchgebracht. Diesen Geist unserer Großmütter brauchen wir auch zur Überwindung der Corona-Krise. Dann sehen wir nicht nur Mangel an Masken und Aufträgen und fehlende Beschäftigung, sondern vor allem viele ungenutzte Potenziale und neue Chancen.“

Geld alleine aber reiche für die Post-Corona-Zeit nicht. Man brauche brauche Solidarität, Mut und ein nachhaltiges neues Miteinander, damit
das neue Wirtschaftswunder gelingt.

„Wir brauchen daher auch andere Formen der Förderungen. Winfried Felser würde jetzt sicherlich ‚Kompetenz‘ rufen. Aber in der Tat brauchen Unternehmen neues Know-how, um sich für die neuen Herausforderungen zukunftsfähig aufzustellen“, so Eschbach. An der kontroversen Homeoffice-Debatte erkennt man das recht deutlich.

Idee von Birgit Eschbach: „Gerade den Wirtschaftsförderungen kann jetzt eine Schlüsselrolle zukommen, um Unternehmen durch neue Kompetenzen und Netzwerke zu unterstützen. Sie helfen dabei, Räume für eine neue Wertschöpfung in den Unternehmen und zwischen den Unternehmen zu schaffen.“ Siehe das auch die Competence Site.

Eure Ideen sind gefragt. Ihr könnt das um 15 Uhr mit Birgit Eschbach, Winfried Felser und mir diskutieren (nicht um 6 Uhr).

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