Digitalministerium statt Digitalkabinett #9vor9 @eskensaskia #Laschet #Spahn @digitalnaiv

Noch erklären ja Laschet und Spahn, warum sie in der CDU mehr Verantwortung übernehmen wollen. Zur Digitalpolitik erklären sie sehr wenig.

Wir erklären, warum die Digitalpolitik der Bundesregierung unzureichend ist:

Ein Gedanke zu “Digitalministerium statt Digitalkabinett #9vor9 @eskensaskia #Laschet #Spahn @digitalnaiv

  1. gsohn

    Kommentar auf LinkedIn von Frank H. Witt:
    “The crisis consists precisely in the fact that the old is dying and the new cannot be born; in this interregnum a great variety of morbid symptoms appear.” (Gramsci, 1930)

    In der Tat ist die Digital-Politik Ideen- und Kraftlos – besonders fatal, weil es sich dabei ja um das zentrale Element der Zukunftsgestaltung handelt: Kein Zweifel dass Digitalisierung, digitale Plattformen und Monopole, die das verstehen, prognostizieren und gestalten über Algorithmen und ‚Machine Learning‘ Getaltungsmacht unkontrolliert verschiebt und auch einen Strukturwandel der Öffentlichkeit bewirkt.

    Ein Ministerium, wenn überhaupt müsste selbst digital transformiert sein, also eher unabhängig auf einer einer Art digitalen Republik beruhen und nicht in die Disziplin eines analogen Kabinetts des 20 Jh. eingebunden sein … es könnte seine Arbeit über Digitalsteuern selbst finanzieren und mit Entscheidungsbefugten Räten digital auch direkt gewählt werden. Eine solche Parallelität von digital transformierter Gesellschaft und Berliner Republik wirft aber noch viele andere Fragen auf, dazu s.o. Antonio Gramsci der im Gefängnis die gesellschaftliche Umwälzung in Italien und das Aufkommen des Faschismus in Italien mit den o.g. Worten erklärte.

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