Friedrich Engels: Der bessere Transformator #Engels2020 @buchh_mackensen @LarsHochmann @DrLutzBecker1 #EconTwitter

Vorstellung des Buches „Arbeiten am Widerspruch – Friedrich Engels zum 200. Geburtstag“ in der Wuppertaler Buchhandlung Klaus v. Mackensen.

Mit Rainer Lucas, Reinhard Pfriem und Hans-Dieter Westhoff als Herausgeber des Buches sowie mit Matthias Nocke (Kulturdezernent Stadt Wuppertal), Hubert Hoffmann (metropolis-Verlag) und weiteren Autorinnen und Autoren des Engels-Bandes.

Die Transformationen, die der Kapitalismus seit den Lebzeiten von Friedrich Engels (und Karl Marx) durchgemacht hat, sind enorm. Viele der Widersprüche des 19. Jahrhunderts haben sich heute auf  die globale Ebene verlagert. Gleichzeitig wird deutlich: Wir haben nur eine Welt.

Gerade vor diesem Hintergrund ist es ein reizvolles Unterfangen, sich im 21. Jahrhundert erneut mit Friedrich Engels zu beschäftigen. Zukunft braucht Herkunft (so hat es Odo Marquard formuliert), Erinnerung, aber auch die kritische Auseinandersetzung mit vermeintlich ewigen Wahrheiten.

In diesem Sinne befassen sich die 21 Autorinnen und Autoren des Sammelbandes mit Friedrich Engels und seinem Werk, welches im Unterschied zu zahlreichen Interpretationen durchaus eigenständige und eigenwillige Züge hat. Die Bandbreite der Themen ist enorm: Ökonomie, Philosophie, sozialwissenschaftliche Analysen, Religionskritik, Dialektik der Natur. Treibende Kräfte gesellschaftlicher Entwicklungen sollen identifiziert und Herrschaftsverhältnisse infrage gestellt werden.

Es geht also auch die Fragen unserer Zeit: Globalisierung, nachhaltige Entwicklung, technischer Fortschritt, Geschlechterverhältnisse, Religion und Moral. Dabei geht es kontrovers und lebendig zu, Denkanstöße werden gegeben. Auch Friedrich Engels braucht Widerspruch, damit sein Denken für die Zukunft gut aufgehoben ist. Engels soll neu gedacht werden. Guter Impuls.

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