#AirPods verdienen so viel Geld wie Spotify, Twitter, Snap und Shopify @kerooke

Immer wieder starrt die Netzgemeinde auf das nächste große Ding bei Apple und erwartet einen neuen iPhone-Moment, wie vor 13 Jahren. Dabei liegt die oft unterschätzte Stärke in der Kombination von Betriebssystem und Hardware. Zudem ist der Konzern Payment-Champion, was auch nicht jeder auf dem Schirm hat. Nun kommt noch ein weiterer genialer Schachzug hinzu, den Kevin Rooke beleuchtet. Das Geschäft mit den anfänglich als kabellose Zahnbürsten verspotteten AirPods.

„Und während sich die Investoren mit den abflachenden Einnahmen für das iPhone-Geschäft arrangiert haben, wird es offensichtlich, dass Apple einen weiteren großen Hit in den Händen haben könnte. Die Verkäufe der AirPods übertreffen die Erwartungen, seit Apple sie im Dezember 2016 auf den Markt gebracht hat“, schreibt Rooke.

2017 verkaufte Apple schätzungsweise 15 Millionen Geräte, 2018 waren es schon 35 Millionen und 2019 sollen es 60 Millionen gewesen sein. 2018 stiegen die AirPod-Umsätze im Vergleich zu 2017 um 133 Prozent, und im Jahr 2019 lagen die AirPod-Umsätze um weitere 128 Prozent über denen von 2018.

AirPods verdienen so viel Geld wie Spotify, Twitter, Snap und Shopify. DingDong. Und das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft.

„Hier werden neue AirPod Funktionen wichtig. Es gibt Gerüchte, dass Apple in diesem Jahr ein Betriebssystem für AirPods auf den Markt bringen könnte. Apps wie TTYL und Yac sorgen bereits für Begeisterung als erste Audioanwendungen. Wenn es Apple gelingt, ein Ökosystem von Programmen rund um AirPods und Audioerlebnisse aufzubauen, wird Apple mehr Möglichkeiten haben, die Preise zu erhöhen, ohne die Nachfrage zu senken.“

Audioerlebnisse könnten auch ein Werkzeug sein, um sich im Smartphone-Segment wieder von der Konkurrenz abzusetzen. 

Ein weiterer Punkt, der in der Netzöffentlichkeit gar nicht so intensiv wahrgenommen wird, ist die Payment-Strategie von Apple.

Futurezone hat darüber berichtet: Der Konzern sei dabei, eine riesige Industrie zu revolutionieren und kaum einer merkt es. Dabei könnte das, was der Konzern bietet, bald zum Alltag von allen gehören. Gemeint sind Apple Pay und Apple Card. Schon jetzt machen Zahlungen mit Apple Pay und Apple Card ganze fünf Prozent aller weltweiten Kreditkartentransaktionen aus. Wenn man derzeit Neues von Apple berichten will, sei das wohl die revolutionärste News, schreibt Futurezone:

„Der iPhone-Konzern war klug, früh genug in kontaktloses, mobiles Bezahlen zu investieren. Der Markt dafür soll in vier Jahren von 178 Milliarden US-Dollar Volumen auf 1,5 Billionen Dollar wachsen. Das sind gewaltige Summen, von denen sicher auch PayPal, Google mit Google Pay und andere Anbieter ein Stück abbekommen werden, Apple aber mehr.“

Für mich ist das keine Überraschung. So schrieb ich vor sieben Jahren: Apple, der Payment-Gigant

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