Was dezentrale Arbeit für den #Klimaschutz leisten könnte und was eBikes bringen @digitalnaiv

67 Prozent der Berufspendler fahren mit dem Auto zur Arbeit, versauern im Stau, belasten die Umwelt und ärgern sich über den Verlust an Lebensqualität. Der durchschnittliche Besetzungsgrad im Berufsverkehr liegt nach Analysen des Umweltbundesamtes bei rund 1,2 Personen pro PKW und ist damit der niedrigste aller Fahrtzwecke. Rund zehn Millionen sind täglich länger als eine Stunde unterwegs. Über sechs Millionen fahren mehr als 25 Kilometer zu ihrem Arbeitsplatz.

Wir müssen die Arbeit zu den Mitarbeitern bringen und dürfen Arbeit nicht mit Anwesenheit verwechseln. Jeder nicht gefahrene Kilometer entlastet den Verkehr, senkt die Emission von klimarelevanten Treibhausgasen um 141 Gramm pro Personenkilometer und macht Menschen stressfreier.

Stefan Pfeiffer hat diese Debatte noch einmal mit einem Tweet angefeuert:

Bei #9vor9 hat Stefan seinen Tweet thematisiert:

Ich halte das für ein Schlüsselthema in der Klimapolitik. Wir schaffen die Verkehrs- und Energiewende nicht ohne dezentrale Arbeit.

Und dann ein weiterer Punkt: Verzicht auf das Auto.

Ich selbst habe ja bekanntlich mein Auto abgeschafft und ich werde mir kein Neues mehr kaufen. Auch kein eAuto, das im gleichen Stau wie die Verbrenner steht.

Im Schnitt legen wir in Deutschland 16 Kilometer zum Arbeitsplatz zurück. 20 bis 32 Kilometer pro Tag könnten wir auch mit dem eBike bewältigen – ohne ins Schwitzen zu kommen. Wenn wir von eMobilität reden, sollten wir stärker auf Fahrräder schauen und nicht auf Autos. Viele Anbieter haben sich da positioniert, bei denen man zu günstigen Konditionen Jobräder bekommen kann. Was wir dafür brauchen? Mehr Steckdosen – ganz einfach.

Im ländlichen Raum muss natürlich auch etwas passieren – beispielsweise die Ansiedlung von Coworking Spaces:

Siehe auch: Die Arbeitsorganisation ist der Schlüssel für besseren Klimaschutz

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