Business Angels: Erfolgsfaktoren für Gründer #NEO19x @DrLutzBecker1

In einer Studie haben sich Prof. Dr. Richard Geibel (Hochschule Fresenius), Zhiyao Feng (MIT Center for Real Estate) und Robin Kracht (E-Commerce Institut der Hochschule Fresenius) mit der Charakterisierung von Business Angels und ihrem Einfluss auf den Erfolg von Start-up-Unternehmen befasst.

Laut Statista und „The Wall Street Journal“ kamen 2018 vier der zehn höchstbewerteten Start-up-Unternehmen weltweit aus China. In China sind Angel-Investitionen weitaus gängiger als hierzulande.

In China wurden die BAs bereits in fünf Kategorien eingeteilt:

  • Neue Vermögensgruppen mit ausländischen Abschlüssen oder Top-Management-Positionen in ausländischen Unternehmen
  • Menschen mit hohem Einkommen
  • Reiche Erben
  • Ausländer oder Experten mit starkem Interesse am chinesischen Markt
  • Investoren, die von der Regierung unterstützt werden

Business Angels sind wohlhabende Menschen, meist selbst ehemalige Entrepreneure, die ihr Geld bereits in frühe Entwicklungsphasen eines Unternehmens investieren.

BAs beginnen ihre Karriere häufig in technischen und betriebswirtschaftlichen Einheiten. Sie sammeln über Jahre Erfahrung und Kapital, bis sie ihr eigenes Unternehmen in ihrer Branche gründen. Dann wandeln sie sich vom Entrepreneur zum BA und investieren in Start-ups. Außerdem bringen sie dort neben dem Kapital Erfahrung, Know-how und Kontakte mit ein. Selten sind sie im operativen Geschäft tätig.

Ist diese Investition erfolgreich, so unterstützen sie weitere Start-ups. Dieses Ökosystem erzeugt eine Win-Win-Situation für BAs und Start-ups. BAs sind häufig in Netzwerken organisiert.

Bei der Auswertung der Studie zeigt sich deutlich, dass einige Charakteristika der BAs immer wieder auftauchen bei Unternehmen, in die investiert wurde und die dann Erfolg hatten.

Da es sich bei den BAs nicht nur um Geldgeber, sondern auch um Mentoren handelt, haben die Charakteristika Einfluss auf den Unternehmenserfolg.

Diese gemeinsamen Charakteristika sind beispielsweise akademische Bildung, Erfahrung als Entrepreneur und Berufserfahrung in verschiedenen Führungspositionen.

Robin Kracht stellte die Studie auf der Next Economy Open vor:

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