Eine virtuose Bonner Ausstellung zur Konzertvirtuosin Clara Schumann endet am Sonntag

Ingrid Bodsch

Leidenschaftlicher Vortrag der Kuratorin Ingrid Bodsch zum Abschluss der Ausstellung „On tour. Clara Schumann als Konzertvirtuosin auf den Bühnen Europas“.

Dazu schreibt FAZ-Redakteur Jan Brachmann:

„Wer sich ein Bild von den vielen Konzertreisen machen will, die Clara Schumann in ihrem sechsundsiebzigjährigen Leben zwischen Dublin und Moskau, Edinburgh und Klagenfurt unternommen hat, kann das in dem Buch ‚On tour. Clara Schumann als Konzertvirtuosin auf den Bühnen Europas‘ tun. Der üppig ausgestattete Katalog zur wunderschönen Ausstellung des Stadtmuseums Bonn im Ernst-Moritz-Arndt-Haus enthält auf fast jeder Seite Stadtansichten, Porträts, Programmzettel, Karikaturen, dazu Tabellen und Statistiken, eingefügt in wissenschaftliche, aber flüssig erzählende Aufsätze über eine Künstlerin, die die Institutionen ihrer Zeit umprägte und dabei selbst zur Institution wurde. Sie führte das Konzertformat des reinen Klavierabends (ohne Beteiligung von Sängern oder Geigern) ein und setzte es durch; sie definierte dabei ein Repertoire von Beethoven über Mendelssohn, Chopin, Schumann bis zu Brahms als ‚klassisch‘ und damit als verbindlich.“

Am Sonntag gibt es noch einmal die Möglichkeit, aus erster Hand einiges zur Ausstellung zu erfahren. Ingrid Bodsch bietet letztmalig eine Führung durch die Schumann-Ausstellung im Ernst-Moritz-Arndt-Haus in Bonn an, Adenauerallee 79, um 11:30 Uhr.

Ernst-Moritz-Arndt-Haus in Bonn

Ihr solltet hingehen. Es lohnt sich.

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