Sporthistorische Sensation in Niederzissen – Ein Ausrufezeichen in Richtung @digitalnaiv

Es gibt ja Fotos, die sind bei der ersten Betrachtung völlig unspektakulär. Doch bei dieser Aufnahme ist alles anders. Das ist eine sporthistorische Sensation. Am Wochenende gab es ein überraschendes Finale beim renommierten Tennisclub Niederzissen in der Eifel. Die Weltranglisten-Ersten im Doppel Deep Sy aka Serena Williams und Walter Warnecke aka Rafa Nadal mussten gegen die nicht gelisteten Außenseiter Nidzo Nidzo aka Novak Đoković und Gunnar Sohn aka Boris Becker ihren Titel als regionaler Doppel-Weltmeister verteidigen. Im ersten Satz sah es noch gut aus im Heimspiel für Sy-Warnecke.

Die Top-Favoriten konnten sich mit 6:4 knapp durchsetzen. Entscheidend waren dabei Erfahrung und Nervenstärke des Traum-Duos aus Niederzissen beim Stand von 5:4. Hier konnten sie einen drohenden Ausgleich verhindern und mit 1:0 in Führung gehen. Doch dann wendete sich das Blatt. Im zweiten Satz glänzten die Tennis-Anfänger Romic-Sohn mit Einfallsreichtum, Schnelligkeit und antizipierenden Tennis-Nasen. Sohn – genannt die Wand am Netz – konnte immer wieder harte KO-Schläge in der Offensive setzen. Nidzo Nidzo – genannt die Lunge – brillierte mit fantastischen Returns aus teilweise aussichtsloser Lage. Jedenfalls gelang es den Neulingen im globalen Eifeler Tenniszirkus, die amtierenden Doppel-Weltmeister mit 1:6 zu bezwingen. Im Dritten Satz sah es zeitweise nach einem souveränen Heimsieg von Deep Sy und Walter Warnecke aus. Am Ende entschied der fast unbändige Siegeswille von Romic-Sohn, die schon häufig in schwierigen Situationen mit Teamgeist und Durchhaltevermögen Berge versetzten und wohl auch in Zukunft versetzen werden. Der dritte Satz ging mit 9:11 vor ausverkauftem Haus auf dem Center Court in Niederzissen an die neuen Weltranglisten-Ersten Romic-Sohn. Das Publikum reagierte fair mit Standing Ovation.

Und Nidzo Nidzo wirkte an der Ergebnistafel, die das Geheimnis des dritten Satzes noch nicht lüftete, wie der junge Andre Agassi. Man wird noch viel von den völlig unerfahrenen Tennis-Champions aus der Bundesstadt Bonn hören. Eigentlich ein guter Grund für einen Empfang im Rathaus und für einen Eintrag ins Goldende Buch der Beethoven-Stadt Ashok-Alexander Sridharan General-Anzeiger Bonn. Ein Corso mir Rädern in der Ettighoffer Straße in Bonn-Duisdorf wird noch folgen.

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