#Berater schaffen weiteren Beratungsbedarf – #VonderLeyen sollte auf Hofnarren setzen

Als Berater beim Ausmisten des Augias-Stalls war auch Herkules eine Niete

Es ist schon unheimlich, wie man selbst von der Realität übertroffen wird. So schrieb ich in meiner Abhandlung „Suder, Berater oder kostspielig scheitern mit Herkules #Digitalrat“:

Im Prinzip sorgen die Schnösel im Dreiteiler selbst für weitere Beraterfälle. Und das ist auch in Zahlen belegbar. „Zwei Drittel des gesamten Beratungsumsatzes stammen aus Folgeaufträgen“, bemerkt der TV-Journalist Thomas Leif in seinem Opus „beraten & verkauft“. Bei der so erfolgreichen Bundeswehr-Reform glänzte Roland Berger durch die „Unterstützungsmaßnahme Integriertes Reform-Management der Bundeswehr. Aus dem ‚Pfadfindervertrag‘ zum Start, wie die Branche den Mechanismus nennt, erwuchsen für Berger in den folgenden 19 Monaten neun weitere Verträge“, so Leif. In diesem Wust kann man schnell die Orientierung verlieren, ob überhaupt externe „Expertisen“ notwendig sind. Um das zu prüfen, beauftragen die Repräsentanten des Staates wieder einen Berater.

Und jetzt veröffentlicht der Spiegel folgende Meldung: Von der Leyen heuert Berater für Berateraffäre an – Zeugen aus dem Verteidigungsministerium müssen in einem Untersuchungsausschuss zur Berateraffäre aussagen. Nach SPIEGEL-Informationen bekommen sie rechtlichen Beistand – für 80.000 Euro.

Was für eine Farce.

Da lob ich mir doch die Konsultanten der Renaissance.

Literatur-Lesung: Konsultanten und die schöpferische Ungenauigkeit

Von der Leyen sollte künftig wirklich auf Hofnarren setzen.

Kommentar verfassen