Die Erfindung der Zukunft in der Literatur – Professor Esselborn im Utopie-Podcast #KönigvonDeutschland

In seinem neuen Buch „Die Erfindung der Zukunft in der Literatur“ entwirft Hans Esselborn eine Geschichte des deutschsprachigen Zukunftsromans — oder mit dem heute geläufigen Ausdruck der deutschsprachigen Science Fiction — von 1900 bis zur Gegenwart und stellt dabei bedeutende Autoren wie Kurd Laßwitz, Alfred Döblin, Ernst Jünger, Arno Schmidt, Herbert W. Franke, Dietmar Dath vor. Dabei rücken auch die Lieblingsthemen des Zukunftsromans wie der Aufbruch ins All, die futuristischen Maschinen, die technischen Entdeckungen, die Atomkatastrophen und die Ersetzung des Menschen durch Roboter oder Aliens samt ihren Veränderungen in den Blick.

Ebenso werden markante Umbrüche skizziert: vom utopischen Gedanken zur Technikkultur nach dem 1. Weltkrieg, vom nationalen Modell des Zukunftsromans zum internationalen Genre in den sechziger Jahren unter anglo-amerikanischem Einfluss und vom technischen Fortschritt zu den alternativen Welten am Ende des 20. Jahrhunderts. Eine Geschichte der deutschen Science Fiction kommt indes nicht ohne Parallelen und Verflechtungen mit internationalen Autoren wie J. Verne, H.G. Wells, I. Asimov, Ph. Dick und St. Lem aus.

Das Opus von Esselborn erscheint im Laufe des Jahres. Wir hatten in Köln das Vergnügen, ihn für eine neue Folge unseres Utopie-Podcast #KönigvonDeutschland zu befragen. Welche Treffsicherheit hat Science Fiction bei Zukunftsprognosen? Warum braucht die Erde Alternativen im Weltall? Und warum ist der kosmische Neoliberalismus ein Problem? Die Antworten findet Ihr hier:

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