Schumpeter und die narrative Ökonomie #NEO18x


In #NEO18x Hubs könnten wir das im Vorfeld diskutieren und Zwischenergebnisse am Donnerstag, den 15. November vorstellen. Am Mittwoch, den 14. November machen wir wieder einen Studi-Tag mit Live-Sendungen. Alle Sessions werden natürlich via Facebook Live übertragen.

#NEO18x Matchen, Moderieren, Managen

Die Schumpeter-Vorlesungen in Bonn

Professor Robert Shiller von der Yale-Universität wundert sich, warum sich die Ökonomen-Zunft nicht stärker mit dem Faktor der Narration beschäftigt, um wirtschaftliche Schwankungen zu erklären. Also Erzählungen, die sich wie ein Virus verbreiten, neudeutsch viral werden oder sich als Mem entpuppen und das Denken und Handeln der Menschen beeinflussen. Die Kollegen des Wirtschaftsnobelpreisträgers Shiller haben vielleicht Besseres zu tun. Die meisten. Sie arbeiten lieber mit Gleichungen, rechnen mit allgemeinen Gleichgewichtsmodellen, fabulieren von Angebots- und Nachfrageströmen und laufen der Illusion hinterher, mit Preisen und der Entwicklung der Geldmenge das wirtschaftliche Geschehen zu erläutern.

Ursache- und Wirkung-Irrtümer in der Ökonomik

Dabei sind sie häufig nicht in der Lage, in ihren Formeln Wirkungen und Ursachen zu unterscheiden. Es passiert sogar, dass sie den ceteris paribus-Variablen kausale Wirkungen zuschreiben. Oder die Wirkungen gehen ihren Ursachen voraus.

„Die Werte der Variablen können nur anhand dessen ermittelt werden, was sie eigentlich erklären…

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