Sozialisierung von Kosten als unlauteren Wettbewerb einstufen @zeuch


Wenn Unternehmen Kosten sozialisieren (Beispiel Atommüll) und gleichzeitig die Gewinne privatisieren, sollte dieses Verhalten als unlauterer Wettbewerb gewertet und bestraft werden. Andreas Zeuch brachte die Idee in die Diskussion. In meiner nächsten Netzpiloten Kolumne werde ich darauf eingehen.

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3 Gedanken zu “Sozialisierung von Kosten als unlauteren Wettbewerb einstufen @zeuch

  1. In diesem Zusammenhang ist auch ein Bericht von Frontal 21 interessant, der unter anderem beschreibt, wie durch Billigarbeiter in Gefängnissen Unternehmen in der freien Wirtschaft so benachteiligt werden, dass sie dichtmachen müssen. Damit gehen dann auch sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verloren. https://www.zdf.de/politik/frontal-21/billigloehne-fuer-gefangene-100.html Ich bin durchaus für harte Strafen, aber wie der Bericht zeigt, ist es unfair den Gefangenen gegenüber, dass für ihre Arbeitsleistung zB keine Rentenversicherungsbeiträge gezahlt werden. Die Folge sind dann Armut im Alter, also eine doppelte Strafe plus Velagerung der Kosten der Sozialhilfe auf die Bürger, während die Unternehmen, die im Gefängnissen produzieren lassen, von den günstigen Angeboten profitieren, was meines Erachtens einer Subventionierung dieser Unternehmen gleichkommt.

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  2. Stimmt Anke. Straf muss sein. Aber wer als Arbeitskraft eingesetzt wird, sollte auch fair bezahlt und natürlich auch versichert werden.

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Es lebe die Diskussion!

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