Utopien für die Neugestaltung der Marktwirtschaft – 16 Uhr Live-Gespräch mit Professor Dirk Helbing @FuturICT #FutureWatchDe


Die Big Data-Sammler aus dem Silicon Valley degradieren nach Auffassung von Dirk Helbing die Menschen zu Objekten ihrer Algorithmen. Die Bestrebungen des Professors für Soziologie mit dem Schwerpunkt Computational Social Science gehen in eine andere Richtung. Helbing will die Menschen ermuntern, den Raum und die Möglichkeiten der Digitalisierung selber zu nutzen. Seine Vision ist eine Gesellschaft, die dem

Individuum den größtmöglichen Freiraum bietet. Etwa bei Nutzung des kollektiven Datenschatzes im Netz. Wir bräuchten eine Software zum Management unserer persönlichen Daten. „Wir bekämen die über uns gesammelten Daten automatisch in unsere Datenmailbox gesendet und könnten dort festlegen, wer welche Daten unter welchen Bedingungen wofür und wie lange verwenden darf“, schreibt Helbing in einem Gastbeitrag für den brandeins-Branchenreport Innovation.

Ein digitaler Assistent könnte uns helfen, sie nach unseren Präferenzen zu verwalten:

„Zugriffe wären für uns transparent, Verstöße gegen unsere Vorgaben würden geahndet.“

Helbing entwirft eine kapitalistische Utopie, die bis zur Veränderung des Finanzsystems reicht.

Über seine Utopien wollen wir mit ihm reden. Um 16 Uhr. Live via Skype.

Ihr könnt auf Facebook mitdiskutieren.

Man hört, sieht und streamt sich.

Ein Gedanke zu “Utopien für die Neugestaltung der Marktwirtschaft – 16 Uhr Live-Gespräch mit Professor Dirk Helbing @FuturICT #FutureWatchDe

  1. 2 bis 3 Anmerkungen von Axel Oppermann https://www.facebook.com/gsohn/videos/10213551960225160/?comment_id=10213571995406027&notif_id=1519916936231844&notif_t=video_reply&ref=notif
    1. Wir befinden uns auf dem Weg dahin, dass das eine Prozent der Menschheit die anderen 99 Prozent nicht mehr benötigt, um selbst zu existieren, Wohlstand zu generieren und zu leben. Aus diesem Grund wird das Thema Sharing E. nur von kurzfristiger Relevanz sein. Bzw. die Aussage „der Enge“ greift nicht.

    2. Digitale Ressourcen sind begrenzt. Künstlich, staatlich gewollt

    3. Zwar führen solche Modelle kurzfristig zu einem (Wirtschafts-) Wachstum, da mehr Menschen mehr konsumieren können und dabei auch noch durchschnittlich höhere Preise (pro Vergleichseinheit) bezahlen. Jedoch führt der kollaborative Konsum für viele Wirtschaftssubjekte zur Abhängigkeit und zur sozialen Diskriminierung. Siehe u.a. meinen Artikel aus 2012 http://www.handelsblatt.com/…/shareconomy…/7533064.html

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