Autonome Mobilität: Was verändert sich im Transportwesen? Antworten um 16 Uhr im Livestream


Der autonome LKW fährt 24 Stunden am Tag und er muss keinen Parkplatz suchen.

„Seamless logistics – also die nahtlose Logistik – ist der feuchte Traum der Logistikbranche“, so Professor Lutz Becker in einer FutureHubs-Fachrunde der D2030-Zukunftsinitiative.

Das werde Konsequenzen haben. Was werden dann die LKW-Fahrer machen? Selbst die das Be- und Entladen gehe über Roboter.

„Ich glaube, diese Entwicklung wird sehr schnell kommen, weil der ökonomische Druck so hoch ist. Wenn der LKW den halben Tag steht, brauche ich zwei LKWs. Bei der autonomen Mobilität brauche ich nur noch einen“, sagt Becker.

Das werde die Branche völlig umkrempeln: Keine Wartezeiten, ständige Verfügbarkeit, Reduktion der Ausfallzeiten und vieles mehr.

Hier müssten die Ökonomen im Sinne der Möglichkeitswissenschaft Antworten liefern, fordert Professor Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts.

„Was heißt das für so eine Branche, was bedeutet das im Hinblick auf die Arbeitsplätze, die dort verloren gehen, wie nehme ich heute Menschen mit, wie mache ich heute schon Berufsinformationen und weise darauf hin, welche Zusatzqualifikationen vonnöten sind.“

Wie müssen Flächennutzungspläne und Verkehrswegepläne angepasst werden? Welche Gedanken macht sich heute die Politik über die neuen Mobilitätszzenarien, die alles andere als utopisch sind? Wie sieht das die Praxis?

All das diskutiere ich mit Holger Rieth, Bereichsleiter IT von STUTE Logistics in unserem Format #CIOKuratorLive. Um 16 Uhr im Livestream auf YouTube. Debattiert mit über die Chatfunktion von YouTube rechts neben dem Webplayer.

Man hört, sieht und streamt sich gleich

Advertisements

4 Gedanken zu “Autonome Mobilität: Was verändert sich im Transportwesen? Antworten um 16 Uhr im Livestream

  1. Pläne (u.a.) des DLR:
    – Güterzüge, die wie ein ICE verkleidet sind und (scheinbar OHNE die aktuelle Problematik der Langsamfahrstrecken und verschleppten Infrastrukturreparaturen zu beachten) bis zu 400 km/h fahren sollen.

    Vielleicht sollte man an anderer Stelle zuerst die grundlegenden Probleme beheben, bevor man Schlösser in den Wolken plant. Die Deutschen bekommen ja nicht einmal bundesweit die Glasfaser in die Erde, einen Flughafen oder einen S21 (pünktlich) fertig. Musik an der Elbe kann man ja nun immerhin hören.
    http://www.ingenieur.de/Themen/Bus-Bahn/Dieser-ICE-Gueterzug-Zukunft

    Vielleicht mal eine Einschätzung zu diesem „Zukunftsthema“?

    Gefällt mir

  2. im folgenden Artikel schreibt man nicht nur von einem erhöhtem Transportaufkommen von 40% bis 2030, sondern um 400% bis 2050!

    Interessant (bis schon fast lustig) ist der (5 Min.) Ausschnitt aus dem Interview (Video). Auch hier wird fast ausschließlich auf Aerodynamik gesetzt und die Langsamfahrstellen oder das aktuelle System der Bahn vollkommen ignoriert. Der 1. Artikel spricht von Systemgeschwindigkeiten von 30km/h (bei normal fahrenden Zügen incl. rangieren). Da benötigt man noch keine erheblichen aerodynamischen Maßnahmen. Schon keine Frontspoiler am NGT!

    Scheinbar bekommen es „Experten“ in Deutschland immer noch nicht auf die Reihe, dass der Kunde nicht den (Zeit-)Vorteil hat, wenn der ICE zwischen den Bahnhöfen 250-300 fahren könnte, dann aber wegen kurzer Bahnhofsabstände (z.B. in Montabaur wurde auf politischen Wunsch eine Station extra für den ICE eingebaut, die den Abstand zwischen zwei Bahnhöfen massiv reduziert) frühzeitig wieder abbremsen muss oder (auch wegen der vielen Langsamfahrstellen) gar nicht erst die geplante Geschwindigkeit erreichen kann.
    Nicht Höchstgeschwindigkeit ist das Ziel, sondern eine hohe Relativ- bzw. Durchschnittsgeschwindigkeit! Das klappte schon bei den Planungen zu S21 nicht.

    https://www.golem.de/news/transport-der-gueterzug-der-zukunft-ist-ein-schneller-roboter-1704-127306.html

    Gefällt mir

Es lebe die Diskussion!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s