Brauchen wir den kategorischen Imperativ für Maschinen? Roundtable auf der #rp17 #IBM


Lasst mich nicht allein beim Roundtable am Abschlusstag der re:publica – 15 Uhr in der Networking Area. Vormerken und weitersagen.

Making of ... IBM HR Festival

Wenn Systeme, Geräte, Suchmaschinen oder virtuelle Verbotsschilder entscheiden, was richtig und was falsch für uns ist und unser Verhalten einschränken oder sogar sanktionieren, dann bekommen wir eine autokratische Automaten-Herrschaft. Und die könnte sich nachhaltiger auswirken als das paternalistische Verhalten unter Menschen. Maschinen agieren automatisch und autonom und lassen den Betroffenen nur wenig Möglichkeit zur Antizipation oder Reaktion. Technik, die von Algorithmen gesteuert wird, handelt absolut. Autonom agierende Systeme werden zu absoluten Kräften, deren Entscheidungen und Handlungen nicht umgangen oder missachtet werden können. Staatliche Interessen zur Maßregelung könnten als Katalysator wirken und sogar zwingend vorschreiben, automatische Sanktionsinstrumente zu etablieren.
Die guten Absichten können dabei massentauglich ins Spiel gebracht werden, um die fatale gesellschaftspolitische Wirkung klein zu reden. Aber schon Immanuel Kant meinte, eine Regierung, die ihr Volk so behandelt wie ein Vater seine unmündigen Kinder, die nicht wüssten, was für sie nützlich oder schädlich sei, wäre „der größte denkbare Despotismus”.

Menschen…

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