#SPON Politik bei Kommentaren: Feuer frei bei Putin und Brexit #33c3


Grafik von Daniel Kriesel

Grafik von Daniel Kriesel

Seit Mitte 2014 hat David Kriesel fast 100.000 Artikel von Spiegel Online systematisch gespeichert und in einer Datenanalyse eindrucksvoll einige Clusterungen beleuchtet.

Etwa die Frage der Kommentierbarkeit von Beiträgen auf Spiegel Online. Klingt unspektakulär. Wenn man sich aber die Muster der Kommentarmögichkeiten anschaut, sieht das ganz anders aus.

putin

brexit

iran

paris

Flüchtlinge

Und da sehe ich einen Bedarf für eine Diskussion mit der Spiegel Online-Redaktion.

Bei Themen zu Putin, Brexit und Iran kann aus vollen Rohren kommentiert werden.

Bei anderen Schwerpunkten ist das nicht möglich. Auch so macht man Politik…..

Ich halte das für einen Fehler. Wer in Kommentaren beleidigt, droht oder hetzt, sollte ausgesperrt werden. Aber ansonsten halte ich diese Gewichtung der Kommentarmöglichkeiten für eine nicht sinnvolle Maßnahme. Damit gießt man noch mehr Öl ins Feuer und beflügelt die Verschwörungstheoretiker.

Siehe auch:

Analyse von Spiegel Online: So tickt Deutschlands größte Nachrichtenseite

Advertisements

Über gsohn

Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsblogger, Livestreamer, Moderator, Kolumnist und Wanderer zwischen den Welten.
Dieser Beitrag wurde unter Forschung, Medien abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Antworten zu #SPON Politik bei Kommentaren: Feuer frei bei Putin und Brexit #33c3

  1. gsohn schreibt:

    Hat dies auf http://www.ne-na.me rebloggt.

    Gefällt mir

  2. Peter Jebsen schreibt:

    Ich nehme an, dass auch wirtschaftliche Überlegungen dahinterstecken. Bei manchen Themen kann man sich ausrechnen, dass es mit Sicherheit ausschweifende bis ausufernde kontroverse Debatten geben wird. Vielleicht will/kann sich SPON eine angemessene Betreuung nicht leisten.

    Gefällt mir

  3. gsohn schreibt:

    Bei Putin und Brexit kommt es dann also nicht zu ausufernden Debatten?

    Gefällt mir

  4. Peter Jebsen schreibt:

    @gsohn, keine Ahnung. Ich nutze die SPON-Kommentarspalten nicht.

    Gefällt mir

  5. gsohn schreibt:

    Dann schau Dir mal die Kommentierbarkeit im Zeitstrang an

    Gefällt mir

  6. gsohn schreibt:

    Und eine Zufallsverteilung ist es auch nicht.

    Gefällt mir

  7. Peter Jebsen schreibt:

    Was sagt denn die Kommentierbarkeit über die Frage aus, welche Debatten ausufern?

    Gefällt mir

  8. Peter Jebsen schreibt:

    Ich behaupte ja auch nicht, dass es eine Zufallverteilung ist. Ganz im Gegenteil: Ich kann mir vorstellen, dass bei der *bewussten* Entscheidung die Frage eine Rolle spielt, bei was für Debatten die Man- und Womanpower des existierenden Social-Media-Teams für eine angemessene Betreuung ausreicht, und bei welchen nicht.

    Gefällt mir

Es lebe die Diskussion!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s