Wenn alte Böcke als Gärtner versagen #VW #Audi #Dieselgate @th_sattelberger


Papis Auto: Da war die VW-Welt noch in Ordnung
Papis Auto: Da war die VW-Welt noch in Ordnung

Wurde die Finanzwelt zu spät über den Abgasskandal bei VW informiert? „Dieser Frage geht die Staatsanwaltschaft seit Monaten nach. Nun ermittelt sie in diesem Zusammenhang auch gegen Aufsichtsratschef Pötsch. Der Vorwurf: Marktmanipulation. Der Konzern weist das zurück“, berichtet tagesschau.de

Dann kommen noch die Schlagzeilen über Audi dazu. Läuft rund in der Aufklärungsoffensive des VW-Konzerns.

Wie sagte noch Ex-DAX-Vorstand Thomas Sattelberg im ne-na.me-Interview: „MÜLLER, PÖTSCH UND AUDI-CHEF RUPERT STADLER MÜSSEN ZURÜCKTRETEN“ – ALTE BÖCKE SOLLTE MAN NICHT ZU GÄRTNERN MACHEN.

Pötsch war zwölf Jahre lang VW-Finanzvorstand.

„Der hat das gesamte Machtgebaren des Wolfsburger Konzerns nicht nur erlebt, sondern mitgestaltet. Er trägt Mitverantwortung in der Organhaftung für mangelnde Sorgfaltspflicht.“

Er sei überhaupt nicht dazu in der Lage, seinen jetzigen Kontrollaufgaben nachzukommen. Beim neuen VW-Chef Matthias Müller sieht Sattelberger keine großen Unterschiede zum Amtsvorgänger Martin Winterkorn, da auch in den Produkten von Porsche und Audi die Betrugssoftware zum Einsatz kam. Er sei Teil des alten Systems im Konzernverbund.

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7 Gedanken zu “Wenn alte Böcke als Gärtner versagen #VW #Audi #Dieselgate @th_sattelberger

  1. Macht macht dumm und unvorsichtig, speziell wenn mann sich zu sicher fühlt, weil mann zu sehr von Speichelleckern umgeben ist und keine Kritik zulässt. Das dürfte wohl eine Erklärung für häufiges Versagen von „Managern“ sein. Könnte auch was mit Narzissmus zu tun haben. Widerspruch und Diskussion zuzulassen ist anstrengend, doch eine gute Voraussetzung für Weiterentwicklung. Doch wer sich für genial hält, und von seiner eigenen Großartigkeit berauscht ist, geht wahrscheinlich davon aus, dass er/sie sich nicht weiterentwickeln muss. Mich überrascht dieses Versagen nicht, man sieht es häufiger, leider auch in der Politik. Die anderen dürfen es dann später ausbaden. Schade, so kann man Unternehmen mit Potential, und auch Staaten, an die Wand fahren.

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  2. Ist wohl so, Anke. Neurotisch, aggressiv, machiavellistisch und teilweise auch psychopathisch, so macht man in DAX-Konzernen leider immer noch Karriere. Das Fundament sind autokratische Top-Manager, die mit emotionalen Ausbrüchen ihre Belegschaft zu Ja-Sagern degradieren.

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  3. Eine evolutionöre Analyse ist nötig. Sie würde zur Exodusempfehlung aus dem aktuellen Ancien-régime-Herrschaftssystem des 2%Wachstumszwang-Absolutismus führen. Wer diesem Hinweis folgen kann, der möge bei den KREATIVEN, 1. evolutionsprojekt- und goethepolitischen Partei der Welt, gegr. 1985, kundig machen. http://www.die-kreativen-partei.de.
    Bei der Analyse und Urteilen über Vorstände von Großunternehmen darf das Denken der offensichtlichen Fehlentwicklungen nicht stehen bleiben. Transzendenz bis zum Evolutionsprojekt-Unternehmen ist logisch. Alfred Herrhausen sagte: Wir verbringen die meiste Zeit damit, die Dinge nicht zu Ende zu denken.

    Ich habe div. Erfahrungen aus dem Hause Siemens ….
    Grüße,
    Rüdiger Kalupner

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  4. Ein naheliegender Gedankenschritt zu einem geschichtlichen Analogszenario könnte nützlich sein.:
    Martin Luther und seine Zeitgenossen lebten in analogen Machtmonolith- und Omnipotenz-Verhältnissen. Seiner denkerischen Radikalität verdanken wir den Bruch mit dem Ancien régime. Was bei ihm die Bibel war, kann heute, nach meinen Testerfahrungen mit dem Ancien régime des 2%Wachstumszwang-Absolutisten, nur eine Evolutionsprozess-Theorie und die Chaosphysik sein. Angela Merkel ist übrigens seit 2005 insgeheim eine Luther-Gorbatschowa-Radikale …

    Grüße, Rüdiger Kalupner

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