#fbm16 Wir starten den alternativen #Wirtschaftsbuchpreis – Bitte nominiert Autorinnen und Autoren


Vom Nutzen der Bücherhaufen
Vom Nutzen der Bücherhaufen

Auf Facebook ist Kritik am diesjährigen Handelsblatt-Wirtschaftsbuchpreis aufgekommen.

Hauptkritik von Nils Pfläging:

„Der Buchpreis ist meiner bescheidenen Ansicht nach komplett falsch (nicht nur „schlecht“!) kuratiert.
Beispiel Shiller/Akerlof – sollten die wirklich für den DEUTSCHEN Wirtschaftsbuchpreis nominiert sein?“

Lutz Becker sagt:

„Es gibt extrem gute deutschsprachige Wirtschaftsbücher, die nie in einem Ranking erschienen sind.“

Das lässt sich ändern. Wir starten einfach einen alternativen Wirtschaftsbuchpreis. Jeder kann bis zu zwei Titel nennen, die im Jahr 2016 (!) erschienen sind. Ich werde das heute Abend zusammenfassen und über ichsagmal.com zur Abstimmung stellen.

Bis zum Donnerstag kann man voten. Am Freitag – parallel zur Buchmesse – wird dann der Sieger oder die Siegerin verkündet. Bedingung: Autorin oder Autor müssen aus deutschsprachigen Ländern kommen. Preis (unter der Bedingung, dass Autorin oder Autor noch leben): Ein Autorengespräch via Hangout on Air mit ausführlicher Vorstellung des Werkes 🙂

Eine kleine Begründung für die Nominierung wäre nicht schlecht. Das eigene Buch kann man natürlich auch nicht nominieren.

Es kann losgehen. Vorschläge entweder hier als Kommentar posten oder auf Facebook.

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8 Gedanken zu “#fbm16 Wir starten den alternativen #Wirtschaftsbuchpreis – Bitte nominiert Autorinnen und Autoren

  1. Ich schlage Detlef Brendel mit „Die Zuckerlüge“ vor. Ein im Januar erschienenes Buch, das vor Augen führt, wie NGOs (hier vor allem Foodwatch) uns und die Wirtschaft drangsalieren, Genuss verbieten und damit selbst sehr sehr gute Geschäfte (von Diäten bis zu Ersatzstoffen) machen. Obwohl – auch das hat Brendel belegt – Zucker allein ein Energieträger ist und kein Suchtauslöser etc. Link: https://www.randomhouse.de/Paperback/Die-Zucker-Luege/Detlef-Brendel/Ludwig/e489063.rhd

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  2. Eine super Initiative, Gunnar. Das Ganze lässt sich erweitern. Wird nämlich in der deutschen Wirtschaftspresse über ein Thema geschrieben, werden dazu garantiert amerikanische Autoren hochgejubelt – obwohl solche Themen von deutschen Autoren ebenso bedient werden. Zudem geht es darin meist um USAmerika-relevante Begebenheiten, ist auf uns oft nicht mal übertragbar. So, als ob „Kommt aus Amerika“ schon per se für Greatness steht.

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