Robotik, KI und Speedfactory – Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? #YouBusinessTalk


YouBusinessTalk

In der Premierensendung von YouBusinessTalk (bitte kräftig mit Abos auf Youtube unterstützen) haben wir uns unterhalten, wie sich in vernetzen Unternehmen und in der Netzökonomie Arbeitsoplätze entwickeln werden. Dystopisch, utopisch, realpolitisch und immer mit Blick auf aktuelle Debatten, die etwa im Spiegel oder der Wirtschaftswoche geführt werden.

Auf Youtube und Facebook live übertragen - ein Doppel-Livestream
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Wer an solchen Fachgesprächen interessiert ist – ohne aseptische Teleprompter-Powerpoint-Rhetorik – möge uns kontaktieren. David Brych und ich produzieren diese Reihe, die man sehr gut im Unternehmen, bei Messen, Konferenzen oder Workshops einsetzen kann.

Man hört, sieht und streamt sich 🙂 Dat gibt es übrigens jetzt auch als eBook.

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2 Gedanken zu “Robotik, KI und Speedfactory – Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? #YouBusinessTalk

  1. Danke für die interessante Diskussion.
    Tatsächlich macht es einen Unterschied ob ich von gewinnorientierten Unternehmen (insbesondere Aktiengesellschaften) erwarte, dass Sie sich um die Perspektiven für Ihre Mitarbeiter kümmern, oder von einem typischen Familienunternehmen.

    Die Einen verfolgen kurzfristige Ziele und gehen dorthin, wo sie die Ziele am besten zu erreichen hoffen. Die Anderen verfolgen langfristige Ziele und fühlen sich ihrer Region verbunden.

    Wer die Folgen seines Handelns immer vor Augen hat, handelt in der Regel nachhaltiger. Nur werden solche Unternehmen selten groß, reich und berühmt.

    Nach wie vor sind wir aber alle von den großen erfolgreichen Unternehmen und ihren Geschäftsmodellen fasziniert. Warum eigentlich?

    Im Übrigen können auch alte Maschinen vernetzt werden. Die Einschätzung aus der Diskussion bei Minute 17 halte ich für gefährlich. Auf einer Messe Lernte ich einen Ingenieur kennen, der vertrauen in China genießt. Er berichtete mir von einem chinesischen Unternehmen welches bewußt sehr robuste alte Maschinen aus Deutschland kauft und diese modernisiert. Der Hintergrund: Neue Maschinen werden kostenoptimiert produziert. Die alte Mechanik ist dagegen bei entsprechender Pflege über Jahrzehnte zuverlässig.

    Auch die Einschätzungen zur Künstlichen Intelligenz halte ich für interessant. Zwar ist die Künstliche Intelligenz dem menschlichen Gehirn noch weit unterlegen. In Teilbereichen, die sich mathematisch mit Algorithmen abbilden lassen, ist sie aber unschlagbar. Tatsächlich geht es nun um die Frage ob wir das als sinnvolle Ergänzung nutzen, oder ob wir uns in manchen Bereichen zu sehr auf Algorithmen verlassen, deren Logik wir nicht nachvollziehen können?

    Auch hier haben Unternehmen, die das für ihre geschäftlichen Interessen Nutzen einen Vorteil – eben weil der einzelne Mensch nicht alles überblicken kann und am ende Entscheidungen aus dem Bauch (Unterbewußtsein) trifft. Das Unterbewußtsein lässt sich aber durch geschicktes Empfehlungsmarketing manipulieren. Deshalb sind die Daten aus den kostenlosen Apps und Suchmaschinen für Unternehmen ja so wertvoll.

    Aber zurück zu den Arbeitsplätzen. Heute Vormittag lief bei ZDF Zoom ein schöner Beitrag über die Digitalen Geschäftsmodelle der Sharing Economy.
    http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/befc0476-9f54-36cb-bcb9-43012ec8ac62/5e58c5e4-7333-43f1-9dca-c091f81f3d17?doDispatch=1

    Es geht darum, dass die Begeisterung der Menschen groß ist, wenn sie durch Uber wenger zahlen müssen als für ein Taxi und bei AirBnB weniger als für ein Hotel. Das finden wir solange gut, bis dieses Geschäftsprinzip auch unsere Arbeitsplätze erfasst. Dann ist es nämlich vorbei mit den Arbeitsregelungen, die in der Vergangenheit einen Zweck erfüllt haben.
    Ein genauer Blick zeigt: Viele neuen Geschäftsmodelle funktionieren nur, weil sie sich eben nicht an diese Regeln halten. Einfache Menschen sind wie Goldgräber von den neuen Möglichkeiten fasziniert und gehen Geschäftsrisiken ein, die sie nicht abschätzen können. Profiteure sind Unternehmen, die für die „freien Mitarbeiter“ keine Sozialabgaben zahlen und auch keine eigenen Fahrzeuge bzw. Wohnungen besitzen müssen.
    Nur: Wie kann es sein, dass sich Unternehmen, ihrer unternehmerischen Risiken entledigen und viele Menschen das auch noch gut finden?

    Folgen wir blind den großen und (scheinbar) erfolgreichen?

    Fragen über Fragen, die Du noch diskutieren kannst.

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