Werkzeuge gegen Organisationen im Befehlsmodus @fonski_berlin


FonskiVerlagBerlin

In meinem letzten Live-Hangout via Google+ mit Lydia Krüger aka @fonski_berlin sind einige Methoden zur Sprache gekommen, wie man Hierarchie-Organisationen intern und extern auseinander nehmen kann:

Spielerisch mit dem Quartett Kampf der Abteilungen, in Meetings mit dem Notizblock Buzzword-Bingo und für Rhetorikschlachten mit autoritären sowie cholerischen Führungskräften können ab September Antwortkarten gegen Totschlag-Argumente zum Einsatz kommen.

Man hört, sieht und streamt sich künftig ohne Hangout on Air als eigenständigen Dienst von Google

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Autor: gsohn

Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsblogger, Livestreamer, Moderator, Kolumnist und Wanderer zwischen den Welten.

5 Kommentare zu „Werkzeuge gegen Organisationen im Befehlsmodus @fonski_berlin“

  1. Bin etwas weniger optimistisch als Lydia, was den „Rüberschwapp-Effekt“ von Kunden-/Netzerfahrungen hinein in die „Mitarbeiterrolle“ angeht. Warum? Weil wir als Menschen sehr gut sind im „Welten trennen“: Als Kunde oder im Netz so. Und „Auf Arbeit“ halt so. Kann sogar negative Rückkopplungen geben: Um so mehr ich als Mitarbeiter leide, um so mehr lass ich als Kunde meinen Frust an den Mitarbeitern anderer Mitarbeiter aus.

    Glaub eher an andere Ansatzpunkte. Glücklicherweise gibt’s die ja.

    Was mir recht übel aufstößt an Eurer aus meiner Sicht wirklich coolen Unterhaltung ist Euer einvernehmliches „Manager-Bashing“. Da steh ich persönlich nicht so sonderlich drauf. Nach meinen Erfahrungen ist die Formel „Manager = Arschlöcher“ nicht nur zu simpel, sondern fast schon „reaktionär“. Ich erlebe die meisten Menschen, die Manager sind, sogar die CXOs dieser Welt, eher als sowas wie „die ersten Opfer des Systems“. Nur aus der Mitarbeiter-Perspektive sind „die schuld“, sind diese Menschen in erster Linie „Täter“.

    Nur mal so angedeutet: Wo haben wir denn alle so unser Geld angelegt? Wie versuchen wir, unsere „Rente“ zu optimieren (so wir das denn versuchen). – Und wo fließt dieses Geld denn auf welche Weise hin? – Vielleicht sind wir ja SELBST die „Bösewichte“ in diesem Spiel, nur eben ohne das mitzukriegen, weil wir den Zusammenhang, was unser eigenes Geld so treibt und aus Unternehmen macht, bequemerweise einfach mal ausblenden. Da ist für und dann das übliche „Böse-Manager-Bashing“ einfacher. Zu einfach für meinen Geschmack.

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  2. …vielleicht sollte ich gelegentlich vor dem Senden nochmal drüberlesen… 😉

    Sollte natürlich heißen: „Kann sogar negative Rückkopplungen geben: Um so mehr ich als Mitarbeiter leide, um so mehr lass ich als Kunde meinen Frust an den Mitarbeitern anderer UNTERNEHMEN aus.“

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  3. Ich bin auch nicht so optimistisch, wenn es um Selbstläufer-Effekte geht. Und beim Manager-Bashing stimme ich Dir zu, wenn das unspezifisch läuft. Wenn Du meine Kolumnen zu diesem Thema liest, also zu den DAX-Konzernen, zu Aufsichtsräten, CEOs etc., wirst Du sehen, dass ich das konkretisiere. Und zum Finanzmarkt gibt es von mir auch viele Beiträge, die Roß und Reiter nennen. Aber Du hast recht, Ardalan, wir sind ein Teil des Systems und sollten uns auch selbst hinterfragen.

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