Wie man Verhaltenskontrolleure in den Wahnsinn treibt #GegenteilTage


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Kybernetische Kontrolle war gestern Kybernetische Kontrolle war gestern

Instrumente zur Verhaltenskontrolle oder Verhaltensmanipulation werden über kurz oder lang bemerkt. Man erkennt die Absichten und verhält sich absichtsvoll anders. Wolfgang Streeck, Direktor am Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, verweist auf die Hawthorne-Experimente (1924 bis 1932). Forscher wollten herausgefunden haben, dass Arbeiterinnen auch ohne Lohnerhöhung schneller und besser arbeiten, wenn man freundlich zu ihnen ist und die Wände gelb anstreicht.

„Aber nachdem sich unter den Beschäftigten herumgesprochen hatte, dass das Management mit seinen guten Worten und der gelben Farbe nur Geld sparen sollte, kam es zu Lohnforderungen und einem Streik“, führt Streeck aus.

Die Geltung derartiger Modelle und Theorien kann durch ihr Bekanntwerden schnell wieder außer Kraft gesetzt werden – und das ist gut so.

Machen wir doch einfach jeden Tag einfach einen Gegenteil-Tag

Gefragt ist deshalb mehr Unberechenbarkeit für das subversive, anarchische und vor allem autarke Protestleben. Das Rüstzeug liefert der Renaissance-Dichter François Rabelais. Nachzulesen in…

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Autor: gsohn

Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsblogger, Livestreamer, Moderator, Kolumnist und Wanderer zwischen den Welten.

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