Wirtschaftspolitik als Staatskunst: Vom Irrtum der Laissez-faire-Denker – Über Mindestlöhne und die Neo-Neoliberalen


www.ne-na.me

Mindestlohn

Michael Zachrau hat auf Facebook noch einmal darauf hingewiesen, wie scheinheilig die Empörung über die Einführung der Mindestlöhne verläuft und mit welchen neoliberalen Horrormeldungen operiert wurde, die sich nun wohl doch eher in Luft auflösen. Was ist eigentlich aus dem wirtschaftspolitischen Grundsatz des früheren Wirtschaftsministers Ludwig Erhard geworden? Er forderte „Wohlstand für Alle“. Davon sind wir mittlerweile weit entfernt. Der reale Zuwachs des Sozialprodukts fließt eher in Unternehmensgewinne und Kapitalerträge – die Reallöhne fallen bescheiden aus.

Man sollte sich in der Politik an die früheren Protagonisten des Neoliberalismus erinnern, die sich deutlich von den neoliberalen Leichtgewichten unserer Zeit unterscheiden. Neoliberal nannten sich Geistesgrößen aus verschiedenen Ländern, die sich 1938 in Paris im Institut International de Coopération Intelellectuelle versammelten, um mit Walter Lippmann über dessen Buch “An Inquiry into the Principles of the Good Society” und die Zukunft des Liberalismus zu diskutieren. Haupttriebfeder der Runde waren politische Alternativen zum Totalitarismus von…

Ursprünglichen Post anzeigen 260 weitere Wörter

Advertisements

Es lebe die Diskussion!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s