Mehr Narren im Management: Protegés und Kriechern fehlt die geistige Unabhängigkeit


Warum Führungskräfte den Laurence Sterne-Roman „Leben und Ansichten von Tristam Shandy“ lesen sollten.

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Mach mal was närrisches Mach mal was närrisches

Der Philosoph des politischen Absolutismus, der Engländer Thomas Hobbes, machte sich eine bereits gängige Vorstellung aus dem 16. Jahrhundert zu eigen, wenn er zu verstehen gab, der Staat, der  Zusammenschluss der Menschen zu einer Einheit, eben der „Staatskörper“, sei wie jeder Körper eine Maschine, ein von einem Uhrwerk angetriebener Automat. Planungs- und Regelungsfanatiker scheinen auch heute noch dieses Weltbild zu lieben. Der Begründer der mechanistischen Managementlehre war Henry Fayol, der vor knapp 100 Jahren das Dogma aufgestellt hat, das Unternehmen alles planen, organisieren und kontrollieren zu können. Besser wäre es, die Controlling-Werkzeuge über Bord zu schmeißen. Wer Organisationen mit starren Instrumenten führt, scheitert am Unvorhersehbaren. Der Nutzen eines Werkzeugs kann nur darin liegen, dass es auf Phänomene anwendbar ist, die in der Vergangenheit stabil waren. In Phasen vollkommener Stabilität muss man lediglich wissen, wie man die Werkzeuge richtig einsetzt. Doch in Zeiten, die von raschem Wandel…

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