Vernetzte Ökonomie betrifft alle – Wissenschaft, Wirtschaft und Politik versagen bei der digitalen Transformation


Der Anstoß für die Netzökonomie-Campus-Initiativen!

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Netzökonomischer Käsekuchen-Diskurs in Bonn Netzökonomischer Käsekuchen-Diskurs in Bonn

Telekom-Chef Tim Höttges weint sich wieder mal in einem Zeitungsinterview die Augen aus, weil der böse Internetkonzern Google so mächtig ist.

„Kein anderes Unternehmen in der Welt sammelt so viele Daten. Und kein anderes Unternehmen der Welt verwertet sie so gewinnbringend“, moniert der Netzbetreiber-Boss gegenüber der Süddeutschen Zeitung.

Das sorge für „erhebliche Wettbewerbsverzerrungen“. Höttges rügt insbesondere den Umgang mit Daten durch Google.

Für Google würden andere Regeln als für die Telekom gelten, die sich an deutsche Datenschutzgesetze halte. Entsprechend müssen jetzt wohl EU, Bundesregierung, NATO, UNO, Polizei oder Feuerwehr aktiv werden, um den Mountain View-Laden endlich zu regulieren oder gar zu zerschlagen. Um Datenschutz geht es den Telekomikern aber gar nicht. Die liebwertesten Gichtlinge der alten Wirtschaftswelt fürchten sich vor dem digitalen Tsunami, der selbst vor Handwerkern der Gas-Wasser-Scheisse-Branche nicht halt macht. Google und Co. drängen in altehrwürdige Industrien ein mit einer Netzlogik, die für die Wirtschaftskapitäne…

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Autor: gsohn

Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsblogger, Livestreamer, Moderator, Kolumnist und Wanderer zwischen den Welten.

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