Eine herrlich fantastische Welt voller Nerds


brasch & buch

PenumbraEs gibt Bücher, bei denen bleibt es einem persönlich immer unerklärlich, warum sie völlig unterschiedliche Resonanz finden. Man findet sowohl Lobeshymnen und empörte Verrisse, schlägt sich selbst auf eine Seite und vermag – trotz genannter Argumente – gedanklich nicht nachvollziehen, was denn die Gegenseite zu solch diametralen Urteil bewegte. Und es gibt Bücher, da ist der Grund ganz offensichtlich, auch wenn sich dies mancher Rezensent selbst nicht eingestehen mag. Zu den letzteren zähle ich Robin Sloans Roman „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra.

Ich erachte diesen Roman nicht literarisch, jedoch mit dem Versuch eine Einsicht zu vermitteln, für schlichtweg genial. Kein mir bekannter Roman versteht es bislang auf so unterhaltsame, amüsante und kluge Weise, die Parallelität zweier Medienrevolutionen gegenüber zu stellen und den aktuellen, unsinnigen Glaubenskrieg ihrer Evangelisten zu entlarven.

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