Wirkung ohne Ruhmsucht: Warum das Marketing-Gesabbel über Reichweiten, Leads und Zielgruppen nervt


YouBusiness

Werbebotschaften sind selten geil

Die tägliche Begriffshuberei mit 50 oder 60 verschiedenen Definitionen für Social Media und Online-Marketing bringt nicht nur den Kommunikationsexperten Frank Michna auf die Palme. Da werden Worte atomisiert, pulverisiert und wieder zusammen gebaut:

Es dominiert eine recht merkwürdige Geisteshaltung in Unternehmen, die Michna treffend zusammenfasst:

“Schalten Sie mal wieder eine PR, um die Verkaufszahlen nach oben zu bringen. Wir brauchen bessere Werte für den Vertrieb. Platzieren Sie mal einen Artikel, damit unsere Außendienstler Futter bekommen. Sie bringen mir jetzt mehr Clippings, damit wir gegenüber dem Produktmanagement besser dastehen. Ich will den Chef mit einem Porträt auf Seite 5 der Wirtschaftswoche sehen, nur dann erreichen wir über unsere Marketingabteilung die potenziellen Geschäftskunden – alles andere ist Firlefanz.”

Das Ergebnis sei schon bei vielen großen PR-Agenturen zu betrachten, die sich aus einer Mischung von Verkauf und Promotion mit Restbeständen von tatsächlicher PR positionieren. Gleichzeitig gebe es immer weniger PR-Fachleute, die gut schreiben…

Ursprünglichen Post anzeigen 952 weitere Wörter

Advertisements

Ein Gedanke zu “Wirkung ohne Ruhmsucht: Warum das Marketing-Gesabbel über Reichweiten, Leads und Zielgruppen nervt

Es lebe die Diskussion!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s