Telekom-Chef Höttges und die industrielle Glaubenskongregation – Wie man die digitale Transformation verpennt #nöcbn


Netzstrategien für die Wirtschaft

Käsekuchen-Gespräche

Telekom-Chef Tim Höttges weinte sich vor einigen Wochen in einem Zeitungsinterview die Augen aus, weil der böse Internetkonzern Google so mächtig ist:

„Kein anderes Unternehmen in der Welt sammelt so viele Daten. Und kein anderes Unternehmen der Welt verwertet sie so gewinnbringend“, moniert der Netzbetreiber-Boss gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“.

Das sorge für „erhebliche Wettbewerbsverzerrungen“. Höttges rügt insbesondere den Umgang mit Daten durch Google.

Für Google würden andere Regeln als für die Telekom gelten, die sich an deutsche Datenschutzgesetze halte. Entsprechend müssen jetzt wohl EU, Bundesregierung, NATO, UNO, Polizei oder Feuerwehr aktiv werden, um den Mountain-View-Laden endlich zu regulieren oder gar zu zerschlagen. Um Datenschutz geht es den Telekomikern aber gar nicht.

Die Vertreter der alten Wirtschaftswelt fürchten sich vor dem digitalen Tsunami, der selbst vor Handwerkern der Gas-Wasser-Scheiße-Branche nicht haltmacht. Google und Co. drängen in altehrwürdige Industrien ein mit einer Netzlogik, die von den Wirtschaftskapitänen der Deutschland AG als Bedrohung…

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