200 Kolumnen, vier Jahre Non-Stop dabei: Liebwerteste Gichtlinge für @theeuropean


Spöttischer Geist François Rabelais:  Geistiger Vater der liebwertesten Gichtlinge!
Spöttischer Geist François Rabelais: Geistiger Vater der liebwertesten Gichtlinge!

Der stellvertretende Chefredakteur Florian Guckelsberger vom Debattenmagazin The European machte mich eben darauf aufmerksam, dass meine gestrige Kolumne die stolze Zahl 200 trägt.

„Großartig! Die Kolumne selbst hat in unserem Backend die ID 7, dein erstes Stück ist vom 21.01.2011 (http://www.theeuropean.de/gunnar-sohn/1227-paternalismus-und-deutsche-internet-provinz) und damit bist Du fast vier Jahre Non-Stop dabei. Deshalb: Vielen lieben Dank für die Zeit, Mühe und das Engagement für The European! Wir beginnen gerade mit der Planung für 2015 und wenn es nach mir geht, werden wir einen Abend für alle Kolumnisten haben und einladen. Mehr, wenn es soweit ist.“

Ein Kolumnisten-Abend wäre wirklich mal überfällig, um alle anderen Kollegen persönlich kennenzulernen. Zudem könnte ich mich persönlich bei Alexander Wallasch bedanken für seine Eloge zum 200. Jubiläum:

„Das ist natürlich gemessen am Zeitfenster schon quantitativ eine Meisterleistung. Nimmt man nun noch die Qualität Ihrer Arbeit Woche für Woche, bewegt man sich ganz schnell im Bereich weiterer Superlative. Noch viel mehr, wenn man nüchtern feststellen muss, das Sie alles andere sind, als ein Haudrauf-Kolumnist. Beitrag für Beitrag ist eine Akribie – eine große Sorgfalt – lesbar, die im Vergleich mit Anderen im positivsten Sinne etwas anachronistisches hat. Schaut man sich nur beispielsweise ihre erste Arbeit aus dem Jahre 2011 an, dann weht da etwas angenehm herüber aus einer seltsam monochromen Welt. Da liest man von der Aufforderung, ‚Jeder Schüler sollte einen Computer an seinem Arbeitsplatz haben. Mit ausgeklügelten Lernsystemen könnten Lehrer den Wissensstand jedes Schülers genauer analysieren‘ – Damals eine kluge Forderung, die heute durchaus erfüllt ist (nicht ganz, gs). Mehr noch: Lehrer hecheln heute technisch ihren Schülern hinterher, wie die Katze der Maus.“

Und es kommt noch besser 🙂

„Übrigens: Ihre fundierten und qualitativ regelmäßig auf höchstem Niveau rangierenden Kolumnen sind in den Jahren zu so etwas wie einem Anker auch für alle anderen Kolumnisten des ‚The European‘ geworden. Ist es doch Ihre qualitative Kontinuität, die es uns anderen erlaubt, immer wieder mal über die Stränge zu schlagen.“

Oh, oh. Was Alexander da schreibt, macht die Sache für mich in Zukunft sicherlich nicht einfacher. Ein schöner Anreiz und Ansporn für weitere Glichtlings-Werke. Im nächsten Jahr möchte ich meine Schreibarbeiten bekanntlich in eBook-Form herausbringen.

Das gehe ich aber erst nach den Weihnachtsfeiertagen an. So mit Leser-Kuratierung via Hangout on Air und Ideen für die Präsentation. Schließlich stimme ich ja der Auffassung von Christiane Frohmann zu, eBooks stärker als eigenständiges Genre aufzufassen. Nachzulesen in einer meiner Mittwochskolumnen.

Bis zur Leipziger Buchmesse im Frühjahr soll das fertig werden. Wird knapp – aber mit den 200 Kolumnen sollte genügend Stoff für ein amüsantes und lesenswertes Opus vorhanden sein. Das eine oder andere Stück muss ein wenig überarbeitet werden und eine eine thematische Sortierung wäre nicht schlecht.

Meine Gichtlingsarbeit geht weiter und ich freue mich schon auf die Schreibarbeit für die nächsten 200 Kolumnen 🙂

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