Deutschlandradio Wissen im „Hirntest“

Neues Programm-Schema von Deutschlandradio Wissen
Neues Programm-Schema von Deutschlandradio Wissen

Die erste Radiosendung von Deutschlandradio Wissen nach der Programmreform bekommt von Michael Spehr, FAZ-Redakteur des Ressorts „Motor und Technik“ keine guten Noten. Vor allem die Sendung „Netzbasteilei“: Der Sender mit dem Leitspruch „Hirn will Arbeit“ habe an dieser Stelle früher über das Internet, Computer und Technik informiert.

„Kurze, themenbezogene Beiträge, ordentlich recherchiert, externe Experten auf hohem Niveau, prima hörbar als tägliches Podcast-Update. Nun hat sich Dradio Wissen entleibt. Was ‚Eine Stunde Netz‘ als Auftakt bot, war frei von Inhalt und Niveau. Null Information, die hängenbleibt, nichts, was wie früher einen gewissen Anspruch hätte. Stattdessen ein auf Durchhörbarkeit getrimmtes Programm, das wie eine Sitcom mit Situationskomik beim jungen Publikum glänzen will. Nur tut es nicht einmal das“, meint Spehr.

Das neue Programm-Schema ist wohl etwas zu einheitlich gebügelt worden. Das ist jedenfalls mein erster Eindruck. Auch die Themenauswahl kann mich nicht so richtig überzeugen.

Wirkt alles ein wenig blass. Eure Meinung?

4 Gedanken zu “Deutschlandradio Wissen im „Hirntest“

  1. Daniel Spielmann

    Gebührenfinanzierte, vorsätzliche Verbödung eines vormals informativen Programms. In dieser Redaktion sollten dringend einige Köpfe rollen – vorzugsweise möglichst weit oben.

  2. Kann natürlich sein, dass das alles meine private Einzelmeinung ist, aber in NRW haben wir bereits so einen Sender, wie DRadio Wissen. Er heißt 1Live.

    Ich mag 1Live, aber ich war froh, dass es DRadio Wissen gab.

    Wenn ich mich richtig erinnere, war das kein Vollprogramm, sondern einzelne Sendungen wurde wiederholt. Dazu kam die Musikauswahl, die schön abseits der Charts lag, mit einem Schwerpunkt auf Elektronik.

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