Der Online-Handel und die ehrbaren Blumenkübel-Kaufleute

Wo Hunde pissen, da lass Dich nieder!
Wo Hunde pissen, da lass Dich nieder!

Die ehrbaren Blumenkübel-Kaufleute unterschätzen immer noch die Sprengkraft des Online-Handels.

„Bisher wurde E-Commerce weitestgehend als eine weitere Art des Einkaufens betrachtet – in etwa so wie TV Shopping oder der Kataloghandel. E-Commerce wird zum Kanal ‚degradiert’ und strategisch von den meisten Unternehmen auch so behandelt, dabei ist es viel essentieller. E-Commerce ist die aktuell effizienteste Art Handel zu betreiben und steht damit in der Nachfolge von kleinen Kaufmannsläden über größere lokale Märkte bis hin zum Cash & Carry System“, schreibt der Berater Alexander Graf in seinem Blog „Kassenzone“.

Eine Dämonisierung von Amazon, Schwarze Fenster und Blumenkübel können den Niedergang des stationären Einzelhandels nicht aufhalten – auch nicht in Bonn-Duisdorf. Ausführlich nachzulesen bei bundesstadt.com. Das Phänomen der gemordeten Stadt ist keine Folge des neuen Einkaufsverhaltens, sondern das Ergebnis einer verfehlten Stadtplanung, die schon in den 60er und 70er Jahre einsetzte. Amazon und Co. wirken eher als Katalysator und verstärken die strukturellen Probleme der Einkaufszentren, Shopping-Meilen und Fußgängerzonen. Sollten wir mal bei Bloggercamp.tv diskutieren. Wer hat Lust?

3 Gedanken zu “Der Online-Handel und die ehrbaren Blumenkübel-Kaufleute

  1. Anonymous

    Was hätte man denn in den 60er/70er Jahren stattdessen planen sollen in den Innenstädten ?
    Wohnungen ? Parkraum ?

  2. Mehr Urbanität, wie in Berlin in den 20er Jahren. Siehe auch die Langfassung meines Beitrages bei Bundesstadt.com.

  3. Pingback: News und Berichte rund um das bewegte Leben der Blumen- und Pflanzkübel – Januar 2014 » Pflanzkuebel Info - das Blog

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