LfM vergibt Forschungsprojekt „Social TV“ – Letzte Ölung für’s klassische Fernsehen #Streamcamp13

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Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) vergibt das Forschungsprojekt „Social TV. Aktuelle Nutzung, Prognose, Konsequenzen“ an die Goldmedia GmbH aus Berlin. Dies beschloss die Medienkommission der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) in ihrer Sitzung am 15. November 2013. Das Forschungsprojekt soll vernetztes Fernsehen untersuchen und dabei sowohl die Seite der Nutzer als auch die der Anbieter in den Blick nehmen. Es soll unter anderem herausgefunden werden, wie sich Zusatzangebote auf das Nutzungsverhalten und Medienkritik auswirken und inwiefern Sender in ihrer Programmgestaltung auf soziale Kanäle und die Debatten dort reagieren.

Soweit der LfM-Text der Pressemeldung. Bin gespannt auf die Forschungsarbeiten von Goldmedia.

Interessant dazu die Ausführungen von Markus Hündgen bei der Präsentation des Grimme-Buches „Anders fernsehen“:

„Social TV ist eine Brückentechnologie, um etwas zu emulieren, was es woanders deutlich besser gibt. Leider scheitert diese Technologie bereits an der Basis-Technologie Fernsehen. Das Internet besitzt eine eigene Diskussionskultur, die aus der Basis-Technologie Netz heraus entstanden ist, wohingegen TV niemals als Debattenmedium erdacht war. Kurzum: Internet ist Dialog, Fernsehen ist Monolog.“

Über das Grimme-Buch möchte ich ja in einer Session mit Euch auf dem StreamCamp am Wochenende diskutieren. Wollte das am Sonntag machen.

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