Big Data und Irrtümer, die sich nie abnutzen

Foto von Hannes Schleeh
Foto von Hannes Schleeh

Auch die Sendung Breitband von Deutschlandradio Kultur hat sich mit dem Thema Breitband beschäftigt. Am besten fand ich noch den Ankündigungstext:

„Ob Mensch oder Smartphone, Auto oder Industriesensor: Sie alle produzieren ständig Daten. In einer Welt, in der bald jeder Kühlschrank Internetzugang hat, wachsen die Datenberge in schwindelerregende Höhen. Das IT-Unternehmen IBM hat geschätzt, dass wir täglich 2,5 Quintillionen Bytes neuer Daten produzieren, das gesamte Informationsvolumen verdoppelt sich alle zwei Jahre. Immer mehr mobile Endgeräte, 500 Millionen Tweets am Tag, ungezählte Petabyte Daten aus den Windkanal-Tests der Autoindustrie: Längst gelten Daten als das neue Öl und Daten-Wissenschaftler als Zahlenzauberer und Gurus. Aber so einfach lassen sich der so genannten ‚Big Data‘ ihre Geheimnisse nicht entlocken.“

Und die Erkenntnisse, die in der Sendung präsentiert wurden, sind nicht sehr beeindruckend. Stauinformationen, Bewegungsprofile, Ex-post-Analysen der Aufschrei-Debatte, Verfeinerung der personalisierten Werbung. Konkrete Beispiele sind immer noch Mangelware. Insofern liegt der Datenwissenschaftler DJ Patil gar nicht so falsch, wenn er seinen Kollegen Dan Ariely zitiert:

„Big Data ist wie Teenagersex: Jeder spricht darüber. Keiner weiß wirklich, wie es geht. Alle denken, dass die anderen es tun, also behauptet jeder, dass er es auch tut.”

Mein heutiger Gesprächspartner Dr. Gerhard Wohland bürstet wohl aus gutem Grund gegen den Strich:

Sympathisch pragmatisch auch Smart Service-Blogger Bernhard Steimel:

2 Gedanken zu “Big Data und Irrtümer, die sich nie abnutzen

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