Ein Pflaster für den Kandidaten oder: Steinbrück macht den Röttgen

Der Namenschild-Kanzlerkandidat

Die SPD hat nach einer Postillon-Eilmeldung auf die unglücklichen Aussagen ihres Spitzenkandidaten reagiert und den Mund von Peer Steinbrück bis zur Bundestagswahl mit Heftpflastern versiegelt. Durch diese drastische Maßnahme wollen die Sozialdemokraten ihre ohnehin nur noch geringen Chancen auf einen Sieg wahren.

„Der Plan könnte aufgehen: Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Opinion Control zufolge kann ein schweigender Steinbrück sogar mit leichten Stimmgewinnen rechnen, weil die Wähler es durchaus zu schätzen wissen, wenn sie wenigstens von einem Kandidaten nicht permanent angelogen werden. Was Peer Steinbrück persönlich von der neuen Wahlkampfstrategie hält, ist nicht bekannt. Nach seiner Meinung gefragt rollte er nur mit den Augen und meinte: ‚Mffmmfmfp fmppffmppfmp mpmmffmpp Ppmmpppffpmpmpppmf mffppp mpmmppppp Mmmpfffmmmmfmfp'“, berichten die gut informierten Hauptstadt-Korrespondenten des Postillon.

Das ist aber bedauerlich. Jetzt können wir die Weisheiten und Klugheitslehren von Herrn Röttgen Steinbrück gar nicht mehr bewundern. Beispielsweise weitere Erläuterungen der neuen Wahlkampflinie der SPD:

„Wenn man eine Sache nicht erlangen kann, ist es an der Zeit, sie zu verachten.“

Siehe auch:

Karrieretipps des Kanzlerkandidaten.

Der Wiederholungstäter.

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