Hangout On Air als „Killerapplikation“: Mein Social Media Breakfast-Resümee

Beim Besser Online-Kongress des DJV im Sommer hatte der Berater Christoph Salzig auf eine unterschätzte Größe bei Google Plus hingewiesen: Hangout On Air. Hier könnten sich ganz neue Formate zur Einbindung der Netzöffentlichkeit entwickeln. Den Livestreaming-Dienst wertet der Social Media-Experte Hannes Schleeh gar als Killerapplikation für Google. Und er hat recht. Beim heutigen Social Media Breakfast von Harvey Nash in München haben wir das unter Beweis gestellt. Es ging um den Einfluss von sozialen Medien auf die Unternehmensorganisation im allgemeinen und der IT im speziellen. Die zweistündige Veranstaltung war nicht nur kurzweilig, sie war meinungsfreudig, kontrovers und interaktiv.

Hannes war mit seinem mobilen Hangout On Air-Studie verantwortlich für Regie und Technik, meine Wenigkeit für die Moderation. Man kann mit dem Google Plus-Dienst Diskussionsrunden von Firmen, Verbänden, Medien oder Vereinen nicht nur live ins Netz heben und den Stream an vielen Stellen des Internets einbetten, sondern über die Youtube-Aufzeichnung, die wenige Minuten nach Ende der Liveübertragung vorliegt, unendlich reproduzieren und kommentieren. Inhaltlich habe ich die Keynote von Mirko Lange und die anschließende Paneldiskussion mit Mirko, Wolfgang Franklin vom cioforum, Peter Schmutzer von Intel Mobile Communications und Domminick Dommick von Payback noch nicht ausgewertet – das folgt in den nächsten Tagen.

Aber schon jetzt kann ich sagen, dass dieses Format Zukunft hat und von uns fortgesetzt wird. Neben dem Blogger Camp und dem virtuellen CIO-Gespräch werden Hannes und ich regelmäßig virtuelle Roundtable-Gespräche, Liveübertragungen von Kongressen, Vorträgen und Interviews auf die Beine stellen.

Wer da mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen. Weitere Ideen sind natürlich auch willkommen. Wir könnten das in einem Hangout besprechen 🙂

12 Gedanken zu “Hangout On Air als „Killerapplikation“: Mein Social Media Breakfast-Resümee

  1. Fand die Übertragung heute auch sehr interessant und habe sie nebenbei verfolgt.

    Ich könnte mir das gut vorstellen Diskussionsrunden und Konferenzen über HOA zu erstellen und organisieren. Ist die rechtliche Hürde über die Landesmedienanstalt groß?

  2. Bei Einzelveranstaltungen dürfte das überhaupt kein Problem sein. Da gibt es ja kein Programmschema wie beim Rundfunk. Anders ist das gewertet worden bei unserem ersten Blogger Camp – das ist als Sendeplan gesehen worden. Aber auch nur in Bayern. Andere Landesmedienanstalten legen das nicht so streng aus.

  3. So sehen das die Bayern, aber andere Bundesländer sehen das gelassener. Zudem könnte es noch eine überraschende Wendung geben, die mit der Begrenzung des Livestreams über Hangout On Air zusammenhängt. Da berichten wir am Dienstag live vom IT-Gipfel in Essen.

  4. Pingback: plus-me.at GOOGLE | Mit wenig Aufwand hohe Sichtbarkeit erzielen

  5. Kann auch hier nur zustimmen. Unterhaltsam und interessant ebenfalls. Ob dies nun über die LMA’s der Länder zugelassen usw. werden sollte – Wo bitte ist hierbei der ‚Sender‘! Wichtiger finde ich die Punkte, die mir auffielen! These Gutenberg – Wissenswiki Historie MLange – Ja und die IT – Intergration -CIO usw. Hier müssen unbedingt Lösungsansätze her, denn an dieser Stelle brennt es bei oder besser in vielen Unternehmen. Meine Einschätzung! Ansonsten sollten täglich solche HA stattfinden – LandAuf und LandAb! Ich sehe dies als eine Bereicherung der sozialen Kultur! >Über MLange muss man nicht lange diskutieren – man mag ihn oder aber auch nicht. Ich habe MLange jetzt schon einige Male bei seinen vielen Präsentationen im Web erleben dürfen – Ich denke, wir brauchen mehr davon …

  6. Pingback: Ein Jahr Hangout on Air: Fragen an Google? #Bloggercamp.tv – Heute, um 18:30 Uhr! | Ich sag mal

  7. Dieser Artikel ist nun über 2 Jahre alt. Wie haben sich in der Zwischenzeit Eure „HOA-Projekte“ entwickelt. Geht es weiter? Wie ist die Resonanz/Akzeptanz bei den „Empfängern“. Und: Ist heute die rechtliche Situation, im Hinblick auf die Landesmedienanstalten geklärt?

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