Erste Session des heutigen Blogger Camps um 18,30 Uhr: Mein Auto ist eine App #bc

In der Onlineausgabe des Fachmagazins Automotive IT habe ich zur ersten Runde des heutigen Blogger Camps zum Thema „Mein Auto ist eine App: Über Vernetzungsintelligenz im Verkehr und Elektromobilität“ einen interessanten Artikel gefunden. Er beschreibt die Herausforderungen der Autoindustrie, wenn es um vernetzte Services geht und beruft sich auf eine Analyse der Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company.

„Je früher OEMs (diese blöden Abkürzungen: Original Equipment Manufacturer – also Erstausrüster, gs) innovative Services auf den Markt bringen, desto höher ist ihre Chance Marktanteile zu gewinnen und gleichzeitig neue Umsatz- und Kundenbindungspotenziale zu heben“, macht Professor Jens Gutsche, Senior Advisor von Mücke, Sturm & Company deutlich.

Vor liegen die Chancen?

Wettbewerbsvorteile beim Autokauf: Modelle mit Connected Services werden in Zukunft mehr nachgefragt.

Appstore für Connected Services: Die Zahlungsbereitschaft für die einzelnen Services ermöglicht den OEMs kontinuierliche Umsatzchancen durch kostenpflichtige Services.


Lernende Kundenbeziehung: Auf Basis des kontinuierlichen Datenaustausches ist es möglich, eine lernende Kundenbeziehung aufzubauen und die Präferenzen des Kunden zu identifizieren. Eine hohe Kundenbindung ist die Folge.


Optimierung der Aftersales-Services: Das Auto kann per Ferndiagnose überprüft und mögliche Probleme so frühzeitig erkannt werden. Über das Infotainment-System können gezielte Angebote von Vertragswerkstätten beworben werden.


Individuelle Nachfolgemodelle: Dem Fahrer kann aufgrund der Kenntnis seiner speziellen Fahreigenschaften ein individuelles Nachfolgemodell angeboten werden, welches direkt auf die Kundenanforderungen zugeschnitten ist.

„Die Einführung von Connected Services stellt die OEMs allerdings auch vor neue Herausforderungen, meist außerhalb ihrer Kernkompetenzen“, schreibt Automotive IT.

Dazu zählen:

Cloud: Im Cloud-basierten Ökosystem ist eine Kernherausforderung der Aufbau eines leistungsfähigen CRM-Systems.


Infotainment-System: Bislang wurden Infotainment-Systeme von den Zulieferern zur Verfügung gestellt. Hightech-Unternehmen durchbrechen jetzt diese Domäne.


Funkverbindung: Das Fachgebiet der Telko-Anbieter. Über die Möglichkeiten, wie die Bereitstellung der Funkverbindung erfolgen kann, sind sich die Experten noch uneinig.

Connected Services: Um durch Connected Services laufend Umsätze generieren zu können, muss ein Geschäftsmodell für deren Erstellung und Vertrieb entwickelt werden.


Online-Portal: Sowohl Telko- als auch Hightech-Unternehmen besitzen die Kompetenzen zur Bereitstellung von Online-Portalen.

„Es gibt zwei strategische Herangehensweisen für die OEMs: Closed-Shop-Ansatz (eigenständiger Aufbau des Ökosystems und der App-Entwicklung) oder der Open-Shop-Ansatz (Partnerschaftlicher Ansatz)“, so Automotive IT.

Mein Rat: Macht es mit Apple.

Dann wären intelligente Verkehrskonzepte interessant. Wie lange wollen eigentlich Berufspendler noch im Stau veröden? Warum fährt auch heute noch fast jeder allein mit seiner Karre zur Arbeit? Carsharing-Konzepte gibt es schon einige. Warum werden sie nicht mehr genutzt?

Zur Elektromobilität. Da gab es ja kürzlich einen Krisengipfel bei Angie. Bislang wirken die deutschen Hersteller etwas verschlafen. Bis 2020 sollen ja eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen fahren. Wie kann das erreicht werden? Habt Ihr weitere Fragen, die ich in die Moderation aufnehmen soll?

Zwischenrufe während des Live-Hangouts sind natürlich auch gerne gesehen. Bitte mit dem Hashtag #bc versehen. Weitere Infos findet Ihr bei Hannes.

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