Was passiert, wenn man Star Wars, Facebook und semantische Technologien kombiniert?

Als Jugendlicher war der Physiker Michio Kaku von der Aussicht begeistert, auf Zeitreise zu gehen, Strahlenpistolen zu haben oder Kraftfelder, Paralleluniversen und dergleichen zu erforschen. „Magie, phantastische Literatur und Science-Fiction-Geschichten regten meine Vorstellungskraft an, und so begann meine lebenslange Liebe zum Unmöglichen“, schreibt Kaku in seinem Opus „Die Physik des Unmöglichen – Beamer, Phaser, Zeitmaschinen“, erschienen im Rowohlt Verlag. Als Naturwissenschaftler hat er gelernt, dass sich das „Unmögliche“ häufig als relativer Begriff erweist. 1863 erwies sich Jules Verne in seinem Roman „Paris im 20. Jahrhundert“ als äußerst weitsichtig. Darin stellte er sich vor, wie es in der französischen Hauptstadt des Jahres 1960 aussehen würde. Verne bringt eine Technik zum Einsatz, „die im 19. Jahrhundert zweifellos als unmöglich betrachtet wurde, nämlich Faxgeräte, ein weltumspannendes Kommunikationsnetzwerk, Wolkenkratzer aus Glas, benzinbetriebene Autos und Hochgeschwindigkeitszüge auf Stelzen“, so Kaku. Da Verne großes Verständnis für die Grundlagen der Wissenschaft aufbrachte, gelang ihm dieser bemerkenswerte Blick in die Zukunft. Im Gegensatz zu Lord Kelvin, der Flugapparate, die schwerer als Luft sind, für undenkbar hielt. Röntgenstrahlen betrachtete er als Schwindel und für das Radio sah er keine guten Erfolgsaussichten. Lord Rutherford, der den Atomkern entdeckte, verwarf die Möglichkeit einer Atombombe. „Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden Schwarze Löcher als Science-Fiction betrachtet“, führt Kaku aus.

Wie man aus der Vergangenheit die Zukunft ableiten lässt, könne man sehr schön an Star Wars erkennen, sagte Bernd Stahl vom Netzwerkspezialisten Nash Technologies in einem Vortrag über die Entwicklung der Sprachkommunikation. Was könnte passieren mit einer Kombination aus Star Wars, Facebook und semantische Technologien. „Stellen Sie sich vor, es hätte bei Star Wars schon ein Facebook gegeben und der Kanzler Kanzler Palpatine, Count Dooku, Jabba the Hut und andere Bösewichte wären miteinander befreundet gewesen. Da hätte Obi-Wan Kenobi sofort herausgefunden, wer hinter der großen Verschwörung steckte und das Ganze wäre geplatzt. Wir gehen in unserem Zukunftsszenario über Star Wars hinaus. Damals gab es noch kein Facebook, keine Suchmaschinen oder semantische Technologien. Es gab zwar R2D2, den bekommen wir aber auch bald“, so Stahl in seiner launigen Rede in Stuttgart.

Wie er sich die Kommunikationswelten von morgen vorstellt, berichte ich in einem Beitrag für den Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders.

Hoffe, die Spannung steigt jetzt ins Unerträgliche…..:-)

Einen kleinen Vorgeschmack habe ich in einem kurzen Interview mit Bernd Stahl erörtert:

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