Die zweifelhafte Ästhetik der Verpixelung – Meine Straße hat so viel mehr zu bieten

Jeff Jarvis hatte ja die zweifelhaften Folgen der Verpixelungshysterie in Deutschland thematisiert und dafür einige Kritik und auch Zustimmung geerntet. Nach dem Start von Street View in Bonn bin ich nun mal virtuell durch meine Wohnstraße spazieren gegangen und kann mich dem Urteil von Jarvis anschließen. Das sieht blöd aus (siehe oben). Dabei hat dieses beschauliche Viertel in Bonn-Duisdorf doch so viel mehr zu bieten. Wie man an den Fotos unten erkennen kann:

Die Fotos habe ich übrigens ohne Sondernutzungsgenehmigung der Stadt geschossen – ich warte ja noch auf die Möglichkeit eines rechtlichen Verfahrens, um den gesamten Anti-Street View-Schwachsinn von Ilse Aigner und Co. auch mal juristisch zu prüfen. Denn es geht hier auch um die Berufsausübungsfreiheit der Medien – dazu zählen eben auch fotografische Aufnahmen von öffentlichen Straßen.

Siehe auch:
Streetview: Ich schau Dir in den Garten, Kleines!

Wie das in Berlin ausschaut, beleuchtet dieser Beitrag.

Hier übrigens noch die verpixelte Variante des zweiten Fotos:

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