Mit Gehirnjogging bleibt man doof! Wie intelligente Menschen für dumm verkauft werden

Programme und Videospiele, die angeblich das Gehirn trainieren, machen nicht klüger. Zu diesem Ergebnis ist eine von der BBC initiierte Studie gekommen. Die größte bisher durchgeführte Untersuchung begleitete 11.430 Menschen sechs Wochen lang, um herauszufinden, welche Auswirkungen – wenn überhaupt – das Spielen von Trainingsprogrammen am Computer haben kann.

Die Wissenschaftler berichten in Nature, dass die Spieler zwar immer besser wurden, dass diese Fortschritte aber nicht auf andere Bereiche übertragbar waren. Irgendwie logisch. Das Gehirn funktioniert halt nicht wie ein normaler Muskel. Wer intensiv mit den einschlägigen Programmen daddelt, kann irgendwann die Aufgaben aus dem ff lösen – not more. „Schlauer im Allgemeinen wird niemand durch Neurojogging. Besondere Intelligenz darf man dafür den Anbietern der Produkte attestieren. Denn ganz offenbar gelingt es ihnen perfekt, gerade die Intelligenten ein bisschen für dumm zu verkaufen“, mein Zeitredakteur Ulrich Bahnsen. Die besonders Schlauen hätten vielleicht mein Interview mit Professor Henning Scheich, Direktor des Leibniz-Instituts für Neurobiologie in Magdeburg, lesen sollen.

Ihre Birne wäre erleuchtet!

Die Thesen von Scheich kann man in ausführlicher Version auch auf NeueNachricht nachlesen.

Siehe auch:
Putting brain training to the test.

2 Gedanken zu “Mit Gehirnjogging bleibt man doof! Wie intelligente Menschen für dumm verkauft werden

  1. Pingback: Lesetipps für den 27. April | Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0

  2. Pingback: Protokoll vom 01. Mai 2010beiTrackback

Kommentar verfassen