Der Pressesprecher der Uni Köln war von der Meldung nicht so ganz angetan, dann zur Präzisierung folgende Änderung: Jeder Student sollte ein iPhone bekommen – Vorschlag als Gegenleistung für Studiengebühren

Das hier von einem Vorschlag die Rede ist, war doch klar. Mal sehen, wie sich die Uni Köln entscheidet:

 

Studenten, die sich mit ihren Laptops an WLAN-Hotspots drängeln, gehören an der Abilene Christian University (ACU) http://www.acu.edu schon längst der Vergangenheit an. Jeder Erstsemester-Student wurde mit einem iPhone oder einem iPod Touch ausgestattet. Ähnliches soll nach den Plänen von Professor André Bresges, Leiter des Instituts für Physik und Didaktik der Universität Köln http://www.uni-koeln.de/math-nat-fak/didaktiken/physik/Menschen/Bresges.html, auch in der Domstadt Realität werden: „Für die Hochschule könnte das iPhone ein phantastisches Gerät sein. Die Einsatzmöglichkeiten für das Studium sind nahezu unbegrenzt“, sagte Bresges auf der iPhone developer conference http://www.iphonedevcon.de in München.

Der ACU-Lehrbetrieb sei dafür ein gutes Beispiel. Hier sei der Einsatz von Podcasting, eBook-Lesegeräte und Abstimmungsgeräte (Clickers) schon selbstverständlich. Taschenrechner, elektronisches Wörterbuch, Laptop, Organizer und Handy gehören an der ACU zur Standardausrüstung. „Die Dozenten haben mit dem iPhone Zugang zu einem neuen mobilen ‚Lehrraum’, der überall verfügbar und mit allen Funktionen ausgestattet ist, während die Studierenden auf alle Campus-Dienste und Lernmaterialien zugreifen können – unabhängig von ihrem Aufenthaltsort. Jeder Student sollte auch in Köln ein iPhone mit einem Flatrate-Mobilfunkvertrag als Gegenleistung für seine Studiengebühren erhalten – pro Jahr nimmt die Universität immerhin rund 38 Millionen Euro ein“, schätzt Bresges.

Als größte Hochschule in Deutschland hätte das Signalwirkung. Für das mobile Lernen, für die Zufriedenheit der Studenten und für innovative Lehrkonzepte wäre das eine bahnbrechende Entscheidung. „Die Hörsäle sind überfüllt, die Gebäude ausgelastet und die Lehrräume breiten sich wie Schimmelpilze in Köln aus. Da könnte das iPhone wertvolle Dienste leisten, etwa bei Simulationen von Experimenten, Informationen über Raumbelegungen via GPS, Terminänderungen, für die Förderung der Gruppenarbeit und bei der besseren Betreuung von Übungsgruppen. So könnten wir genau ermitteln, wo Studenten noch Schwächen haben und beispielsweise gezielt Vorlesungsinhalte über Podcast-Beiträge wiederholen“, sagte Bresges, der sich in verschiedenen Forschungsprojekten mit der Frage beschäftigt, wie man mit mobilen Lösungen Wissen, Medien und Informationen zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ort bekommt. Für die Entwicklung einer Trainingssoftware zur sicheren Einschätzung der eigenen Fahrgeschwindigkeit, die bei mobilen Verkehrskontrollen der Polizei zum Einsatz kommt, wurde er 2004 mit dem „Safety Star“ von Renault, STERN und dem Bundesfahrlehrerverband ausgezeichnet.

Weitere Informationen über die iPhone-Entwicklerkonferenz in den nächsten Tagen.

2 Gedanken zu “Der Pressesprecher der Uni Köln war von der Meldung nicht so ganz angetan, dann zur Präzisierung folgende Änderung: Jeder Student sollte ein iPhone bekommen – Vorschlag als Gegenleistung für Studiengebühren

  1. amnisinspirare

    Ein sehr innovatives Projekt, welches auch an anderen Hochschulen seinen Einsatz finden sollte.

  2. Pingback: Ergebnis der mobilen Events | raphs Blog

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