Internet-Glücksspiele wachsen rasant: Geschäft machen Anbieter in Großbritannien, Malta und Gibraltar

Das deutsche E-Business verzeichnet glänzende Umsätze. Bereits im Jahr 2009 – so eine Prognose des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) http://www.bitkom.de könnte der Umsatz auf 694 Milliarden Euro ansteigen. „So wie der FC Bayern München auf unabsehbare Zeit die Bundesliga anführt, so scheinbar uneinheilholbar aktiv sind die Deutschen im WWW und besonders im europäischen Internethandel“, so Rechtsanwalt Dr. Wulf Hambach http://www.ra-hambach.com.

Das internationale Medien- und Marktforschungsinstitut Nielsen http://www.nielsen-media.de berichtet, dass innerhalb von nur drei Jahren der Anteil der Online-Spieler um 76 Prozent gewachsen ist. Im Juli 2007 haben bereits 9,2 Millionen Deutsche Online-Gaming Webseiten besucht. Getoppt werde das Potenzial des noch von dem des Online-Gambling beziehungsweise dem Internet-Glücksspiel, so Hambach. Doch es gibt auch Unwägbarkeiten: „Bis zum endgültigen Ende des Glücksspielmonopols in Deutschland bleibt nicht nur die Rechtslage zersplittert. Auch wirtschaftliche Schätzungen lassen sich mangels Regulierung und Überwachung sowie dem damit einhergehenden anwachsenden Schwarzmarkt im Bereich des nicht lizenzierten Glücksspiels kaum vornehmen“, meint der Münchener Jurist. „Der Kelch der wachsenden Online Gambling-Umsätze geht vor allem an Anbieter in Großbritannien, Malta und Gibraltar.“

Verschlechtert habe sich hingegen die Situation der staatlichen Glücksspielanbieter des Deutschen Lotto- und Toto Blocks http://www.lotto.de und deren Destinäre, die zuletzt Umsatzeinbußen in Rekordhöhe verzeichneten. Seit Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrages seien die Umsätze – laut Toto-Lotto Niedersachsen – bei Sportwetten dramatisch eingebrochen.

Im Vordergrund sollten nach Auffassung von Branchenexperten jedoch nicht juristische Reglementierungen stehen, sondern erfolgreiche wirtschaftliche Unternehmungen. Das Wettnetzwerk Betwitch, ein Tochterunternehmen der Düsseldorfer Top-Wetten AG http://www.top-wetten-ag.de, baut beispielsweise seine Multi Channel-Angebote weiter aus. Drei neue Angebote sind vor kurzem auf http://www.betwitch.com online gegangen: Die frei zugängliche Betwitch Island in der virtuellen Welt von Second Life, ein internationaler Chat-Room sowie ein polnisches Sprachmodul.

„Wir haben den grenzenlosen Wettspaß weiterentwickelt. Unsere User kommunizieren auf Betwich im Chat-Room oder besuchen die Betwitch Island in Second Life. Dort können sie es sich mit Ihren Wettfreunden und Wettgegnern gut gehen lassen oder über Wettereignisse diskutieren“, sagt Claudine Cassar, Managing Director und Mitbegründerin der Betwitch Limited/Malta.

Betwitch-Island entstand in Kooperation mit der österreichischem Firma ToCh in Graz http://www.toch-sl.at . „Es war eine besondere Herausforderung, mit den Second Life-Spezialisten von ToCh zusammen zu arbeiten. Wir sind ziemlich stolz darauf, dass wir mit dem Auftritt in dem weltweit boomenden Gaming-Markt eine Pionierrolle spielen dürfen“, kommentiert Cassar den Abschluss der erfolgreichen Zusammenarbeit. „Wir bauen konsequent an dem ‚virtuellen Las Vegas’ weiter.“