Schulklassen können Mensch-Maschine-Kommunikation testen

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Der beliebte Spielzeugroboter Mindstorms von Lego bewegt sich und kann über Sensoren seine Umgebung wahrnehmen. Wissenschaftler der Universität des Saarlandes haben ihm auch das Sprechen beigebracht und dafür ein einfach zu bedienendes Sprachdialogsystem entwickelt, das sich besonders für den Schulunterricht eignet. Für die Verständigung mit dem Roboter sorgt das System DialogOS von der Firma CLT Sprachtechnologie http://www.clt-st.de, einer Ausgründung des Computerlinguisten Professor Manfred Pinkal von der Universität des Saarlandes. Die Software mit grafischer Benutzoberfläche ist für den Unterricht auch an Unis konzipiert und unterstützt Lego Mindstorms sowie andere vergleichbare Bausätze – Programmierkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. In kurzer Zeit können kleine Dialoge gestaltet werden, um dem Roboter Anweisungen zu geben oder mit ihm die nächste Aktion auszuhandeln. Die Schnittstelle zum NXT-Stein, dem „Gehirn” des Roboters, macht es möglich, dass Sprachkommandos direkt in Bewegungsprogramme umgesetzt werden.

So berichtet der Roboter, was er über seine Sensoren sieht oder fühlt. Er fragt dann nach Informationen, die er für seine nächsten Aktionen braucht. Die integrierte Spracherkennung und Sprachausgabe machen es möglich, den Dialog in einer natürlichen Gesprächssituation direkt auszuprobieren: „Das ist ein wichtiges Kriterium für die Akzeptanz von automatischen Sprachsystemen. Der Mensch sollte mit seiner Alltagssprache komplexe Geräte steuern können. Häufig ist das aber nicht der Fall. Da muss man sich den Restriktionen der Maschine anpassen und das führt schnell zu Frustrationen“, weiß Lupo Pape, Geschäftsführer von SemanticEdge http://www.semanticedge.de in Berlin. Mit dem Lego-Roboter bestehe die Möglichkeit, spielerisch die Anwendungsmöglichkeiten von Sprachdialogsystemen zu testen. „Nur so kann man Ängste und Hemmungen bei der Mensch-Maschine-Interaktion abbauen. Das Projekt sollte bundesweit in allen Schulen zum Einsatz kommen“, fordert Sprachdialogexperte Pape. Der Einsatz von Lego-Baukästen im Informatikstudium und im Schulunterricht ist auch nach Ansicht von Bernhard Steimel, Sprecher der Voice Days http://www.voicedays.de, eine phantastische Möglichkeit, um Sprachtechnik in Produkten des Alltags verstärkt einzusetzen.

„Wer heute ein Videogerät, Handy oder einen Fotoapparat kauft, muss sich erst umständlich durch Menüs und Bedienungsanleitungen kämpfen. Besser wäre es, wenn man dem neuen Gerät einfach sagen könnte, was man von ihm will und zwar so, wie man mit einem anderen Menschen reden würde“, so Steimel.

Den Stand der Technik und die Zukunft der automatischen Sprachdialogsysteme dokumentiert der Fachkongress „Voice Days“, der in diesem Jahr in Wiesbaden stattfindet. Alle Schulklassen, die sich für das Thema „Mensch-Maschine-Kommunikation“ interessieren, können kostenlos die Fachausstellung der „Voice Days“ vom 15. bis 16. Oktober 2008 in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden besuchen: „Wir bieten für Schüler und Lehrer spezielle Führungen, um zu erfahren, wie man ‚Dirigent’ der Mensch-Maschine-Kommunikation wird. So muss ein professioneller Sprachdialoggestalter Kenntnisse über Musik, Töne und Stimmen mitbringen, um sie als akustische Wegweiser einzusetzen. Wir zeigen den Nachwuchskräften, wie wichtig die Ingenieurwissenschaften und die Forschung für Künstliche Intelligenz sind, um Technik für Menschen leichter benutzbar zu machen: Behindertengerechte Fahrkartenautomaten, Navigationsgeräte ohne Tasteneingabe, Service-Roboter in der Altenpflege oder die Entwicklung von virtuellen persönlichen Assistenten. Experten des Fraunhofer-Instituts, des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz und Vertreter der wichtigsten Technologiefirmen unserer Branche stehen den Schülern als Ansprechpartner zur Verfügung“, so Steimel.

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Warum der beste Service kein Service ist: Amazon und die Kampfansage an Call Center

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Der ehemalige McKinsey-Berater Bill Price kam 1999 zu Amazon http://www.amazon.com und revolutionierte den Kundenservice des Online-Buchhändlers. Seine radikale Philosophie: Der beste Service ist kein Service. „Der durchschnittliche Kunde hat einfach keine Lust, seine Bank anzurufen oder seinem Online-Händler eine E-Mail zu schicken, wenn eine von ihm in Anspruch genommene Sachleistung weiterer Erklärungen bedarf oder Defizite aufweist. Stattdessen sollte alles von Anfang an klar strukturiert und problemlos verlaufen“, sagt Price. Er verweist auf eine vor kurzem veröffentlichte Umfrage, die zu seinem Konzept erhellende Ergebnisse offenbart. Demnach behaupten 75 Prozent aller befragten Geschäftsführer, dass ihre Unternehmen einen überdurchschnittlich positiven Kundendienst anbieten würden. Auf der Kundenseite sieht das Bild jedoch ganz anders aus. So monierten fast 60 Prozent aller befragten Kunden, dass sie „extrem unzufrieden“ mit ihrem zuletzt erlebten Kundenservice waren.

 

„Hier liegt ganz offensichtlich eine klaffende Diskrepanz vor. Um diese Schieflage zu beseitigen, müssen wir alles daran setzen, die Kundenkontakt-Frequenz dahingehend einzuschränken, dass ineffiziente Kontakte von vornherein vermieden werden. Dafür sollten wir proaktive Selbstbedienungs-Services anbieten. Und erst dann, wenn Dinge außer Kontrolle geraten, ist es unsere Aufgabe, den Kunden durch einen perfekt funktionierenden Kundenservice zu einer uneingeschränkt positiven Erfahrung zu verhelfen“, erläutert Price.

 

Bei Amazon sei schon in der Aufbauphase der Einsatz von Software zur Selbstbedienung maximiert und die gebührenfreie Telefonnummer fast unauffindbar versteckt worden. So würden sich viele der dummen Fragen von selbst erledigen, sobald man den Zustelltermin klar und deutlich anzeigt. Ebenso rechne sich der automatische Versand von E-Mails, wenn eine Bestellung eingeht, wenn sie verschickt wird oder sich verzögert. Die Zahl der Kontakte pro Kundenauftrag zählt zur wichtigsten Steuerungsgrößen bei Amazon. Man ist dem Grund für jeden Kontakt genau nachgegangen – und hat dann Vorkehrungen getroffen, diesen überflüssig zu machen.

 

So konnte der Jeff Bezos-Konzern seine Kundenkontakte in den vergangenen fünf Jahren um 90 Prozent verringern. Nach Analysen von Price sind 80 Prozent der Kundenkontakte unproduktiv. Rund 15 Prozent der Anrufer sagen: „Etwas funktioniert nicht“. Jeder vierte Kunde äußert: „Können Sie mir erklären, wie….“. 40 Prozent fragen: „Wo bekomme ich…? „Einige Unternehmen scheinen es einfach nicht begreifen zu wollen, wie viel Geld und Kunden-Wohlwollen sie durch ihr Verhalten aufs Spiel setzen. Und anstatt sich auf den Ausbau des optimalen Kundenservices zu konzentrieren, lassen sie sich durch ineffiziente Kontrollinstrumente und Prozesse fehlleiten. Die meisten Firmen sind unfähig, ihren Service entsprechend der Kundenbedürfnisse neu auszurichten und zu optimieren. Sie lassen alles schleifen, korrigieren reaktiv nur das Notwendigste, und zwar dann, wenn ein Problem auftritt anstatt an der Basis grundlegende Veränderungen durchzuführen. Und von diesen indifferenten ‚mir-doch-egal-Unternehmen’ gibt es so einige, vor allem dort, wo kurzfristige Rentabilitätsmotive dominieren oder wo eine techniklastige Kultur vorherrscht“, weiß Price http://www.budd.uk.com, der mittlerweile als freier Berater tätig ist.

 

In vielen Industrien gehe es überhaupt nicht um „gute“ oder „schlechte“ Angebote. So werde es in der Finanz- oder TK-Branche eher als vorteilhaft im Sinne des Marketings oder Produkt-Designs gesehen, wenn sich Produkte oder Dienstleistungen durch hohe Komplexität auszeichnen. „Die Unternehmen glauben, dass sie dadurch bessere und hochwertigere Produkte herstellen, während eine große Anzahl der Kunden Produkte und Dienstleistungen präferiert, die einfach und unkompliziert in der Anwendung sind, wie beispielsweise iPhone von Apple oder Amazon’s 1-click“, so Price.

Alaska Airlines, Amazon, CheckFree, Citibank Card, eBay, First Direct, USAA und Zappos sind nach seiner Analyse gute Beispiele für einen „verbindlichen Selbstbedienungs-Service”.. Die Firma Nordstrom http://shop.nordstrom.com sei schon fast legendär für ihren Kundendienst und habe bereits zwei wichtige Prinzipien des „Best Service” etabliert: „Mache es Deinen Kunden leicht und unkompliziert, Dich zu kontaktieren“ und „Höre genau auf die Kundenanfragen und -wünsche und agiere sofort“. „Ein anderes Beispiel ist die Restaurantkette ‚The Palomino’ http://www.palomino.com, die Reservierungen auf ihrer Website entgegennimmt, sich verpflichtet in einer Mindestzeit Anrufe zu beantworten und somit jegliche Art von Frustration seitens der Gäste von vornherein vermeidet“, sagt Price, der im Frühjahr zusammen mit seinem Partner David Jaffe das Buch „The Best Service Is No Service“ veröffentlicht hat. Die Thesen von Price stoßen auf Zustimmung: „Wir müssen die Self Service-Intelligenz viel stärker im Kundenservice verankern – vor allen Dingen im Call Center“, fordert Lupo Pape, Geschäftsführer von SemanticEdge in Berlin. Ein Automatisiertes System müsse fähig sein, eine Kommunikation einfach und über viele Kanäle führen zu können. Es sollte Vorschläge unterbreiten, die auf dem Verständnis und Kontext der Situation beruhen. „Die Absichten, Hintergründe und der ‚Leidensdruck’ des Kunden müssen antizipiert werden“, resümiert Pape.

Webrechner bilanziert Kohlendioxidbelastungen bei Druckereien: Branche will Umweltschutzmaßnahmen besser dokumentieren – Image ist schlechter als die Realität in den Betrieben

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Die Druck- und Medienbetriebe haben auf der Düsseldorfer Fachmesse drupa http://www.drupa.de das Ziel verkündet, ihren Industriezweig als verantwortungsbewusste und ressourcenschonende Industrie im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern. In einer Brancheninitiative sollen die Betriebe mit einem Webrechner auf die klimapolitischen Herausforderungen ausgerichtet werden. „Die Betriebe sollen eine Methode an die Hand bekommen, um die Kohlendioxid-Belastung für jeden Druckauftrag berechnen zu können“, so Bernhard Theiss, Vizepräsident des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm) http://www.bvdm-online.de bei einem Pressegespräch auf der drupa. In Zukunft werde die Nachfrage von Kunden der Druckereien steigen, ob ein solcher Nachweis erbracht werden könne und Maßnahmen für eine klimaneutrale Produktion ergriffen wurden. „Wir wollen in erster Linie feststellen und bilanzieren, welche Emissionswerte in den Prozessen stecken. Zudem wollen wir über den Webrechner Hinweise geben, wie man Belastungen vermeiden und vermindern kann“, so Theiss.

 

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel unterstütze das Projekt und sieht es als Vorbild für andere mittelständische Branchen. Mit der Klimainitiative will die Druckbranche auch zu einer besseren Information der Öffentlichkeit beitragen. „Unsere Industrie wird nach wie vor angegriffen, obwohl wir seit Jahren schon eine hochmoderne und umweltfreundliche Produktion leisten. Die technologischen Entwicklungssprünge in der Druckbranche haben nichts mehr mit Gutenberg zu tun. Wir sind eine Industrie, die sehr effizient die Energie einsetzt. Wir sind eine Industrie mit einer Recyclingquote von weit über 80 Prozent. Wenn man aber Menschen außerhalb der Branche zu unserem Umweltimage befragt, denken die meisten noch an Druckerschwärze und abgeholzte Wälder. In der Öffentlichkeit hat die Druckbranche noch einen schlechten Ruf. Genau deshalb unterstützen wir die Initiative vom Bundesverband Druck und Medien“, sagte Eike Frühbrodt, Vice President Product Management von Heidelberger Druck http://www.heidelberg.com.

 

Es sei wichtig, dass die Druckbetriebe ihre Leistungen für den Umweltschutz transparent machen. Man sei schon sehr viel weiter, als es die Öffentlichkeit weiß: „Maßnahmen für das klimaneutrale Drucken sollen allerdings nicht teuren Beratungsunternehmen überlassen werden. Deshalb ist das vom bvdm eingerichtete Tool sehr zu begrüßen. Mit dem Webrechner kann man eindeutig die Kohlendioxid-Belastungen des gesamten Druckprozesses berechnen und nachvollziehen. Wir wollen, dass kleine und große Betriebe die Möglichkeit haben, kostenlos ihre Kohlendioxid-Bilanzen aufzustellen und unterstützen deshalb den Webrechner des Verbandes“, führte Frühbrodt weiter aus.

 

Miriam Heigle, verantwortlich für Unternehmenskommunikation bei der Druckerei Engelhardt & Bauer http://www.ebdruck.de in Karlsruhe, konnte den Webrechner bereits testen: „Wir haben den Rechner mit echten Kundenaufträgen getestet und waren erstaunt, wie selbsterklärend sich dieser bedienen lässt. Auch die Flexibilität ist hervorragend, denn wir konnten zahlreiche Parameter mit individuellen Firmenwerten hinterlegen”. Heigle bestätigte, dass bereits einige Kunden aus Industrie und Handel einen Kohlendioxid-Nachweis wünschen. Klimaschutz, so die einhellige Auffassung der Branchenvertreter, dürfe keine kurzfristige Marketingstrategie sein, sondern müsse langfristig in die eigene Firmenphilosophie eingebunden werden. Der Webrechner sei daher kein Werbegag. Alle Bilanzierungsparameter wurden nach Angaben des bvdm mit Wissenschaft und Politik abgestimmt. 

 

„Wir stehen im ständigen Dialog mit dem Bundesumweltministerium, um die Kriterien des Klimaschutzes zu erfüllen. Die Modellrechnungen, Faktoren und Variablen des Webrechners werden zudem mit der Realität abgeglichen und von namhaften Instituten wie Ökoinvent überprüft. Wie bei Ökobilanzen unterziehen wir die Ergebnisse des Webrechners in Kooperation mit der Universität Mainz einem so genannten Critical Review, um zu überprüfen, ob jeder Betrieb korrekte Berechnungen aufgestellt hat“, erläuterte Walter Fleck, bvdm-Abteilungsleiter Technik und Forschung, im Gespräch mit NeueNachricht http://www.ne-na.de.

Yahoo rüstet sich zur Abwehrschlacht – Analysten raten zur Fusion mit Microsoft

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Der Internet-Konzern Yahoo http://info.yahoo.com will sich den Übernahmeplänen des Software-Riesen Microsoft nicht beugen – auch gegen die Kritik von Großaktionären wie US-Milliardär Carl Icahn. So stellt Yahoo seine Direktoriumsmitglieder erneut zur Wiederwahl für die Hauptversammlung auf. Gleichzeitig werde das Kontrollgremium wegen des Rücktritts von Edward Kozel um einen Sitz auf neun reduziert, wie aus einer Pflichtmitteilung hervorging. Zudem verschob Yahoo seine Aktionärsversammlung vom 3. Juli auf Ende Juli. Das Unternehmen teilte weiter mit, neben Großaktionär Icahn hätten noch weitere Investoren Yahoo darüber informiert, dass sie auf der Hauptversammlung eigene Kandidaten für das Kontrollgremium ins Rennen schicken wollten. So würden sich zwei Aktionäre, bei denen es sich jeweils nicht um Icahn handle, selbst zur Wahl stellen. Ein weiterer Aktionär habe Yahoo mitgeteilt, er wolle auf der Hauptversammlung wie Icahn gleich eine komplette Mannschaft für das Direktorium durchsetzen. Die von Icahn bereits benannten Kandidaten bezeichnete Yahoo als eine schlechte Wahl, die nicht im besten Interesse der Aktionäre sei. Das Vorhaben von Icahn solle eine Übernahme durch Microsoft ermöglichen. 

Analysten wie Voice Days-Sprecher Bernhard Steimel halten einen Zusammenschluss von Microsoft und Yahoo für überlebenswichtig. „Nur so können beide Konzerne ihre Stärken bündeln und gegen Google bestehen. Gelingt es Microsoft, Windows Mobile ähnlich wie Windows XP im PC-Markt zum Quasistandard für Betriebssysteme bei Smart Phones zu machen und die Infrastrukturen mit den Communication Servern flächendeckend zu verbreiten, kann der Redmond-Konzern mit der Übernahme von Yahoo zum großen Gegenschlag ausholen“, so Steimel im Interview mit dem Onlinemagazin NeueNachricht http://www.ne-na.de

Es gehe vor allen Dingen um die Hoheit beim mobilen Internet. „Hier hat Google einfach mehr zu bieten. Auf der ersten Seite der meisten TK-Unternehmen, die ihren mobilen Kunden eine Suche anbieten, steht in der Regel die mobile Google-Suche, nicht die von Yahoo oder Microsoft Live Search“, resümiert Steimel.

Voice Control on track to become key technology for mobile internet

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Yahoo has announced that it will facilitate mobile internet search through its “OneSearch 2.0” service. The Company maintains that in future all there is needed is to merely speak the search term into the telephone. To ensure that the new function operates effectively also in practice Yahoo has initiated a co-operation with the Speech Recognition Specialist vlingo.com, a Company jointly set up with Mike Phillips, founder of Speechworks and subsequently Board Member of Scansoft (now Nuance). Google, too, shows considerable initiative and does not stop short of its own engagement as far as the mobile search is concerned. As a first step in this direction, the California-based Company has decided to recruit Mike Cohen, the Voice Technology Pioneer and Co-founder of Nuance in addition to a few members from his old team. Last year, equipped with its voice-controlled telephone directory 0800-GOOG-411 Google enthusiastically set about to conquer the search engine market with voice technology. The system is based on transmitting Google Maps on the telephone. While the search will effectively be triggered by speaking the response is delivered via a Text-to-Speech-System (TTS) or, alternatively, as a SMS. Microsoft confidently builds on its sound and well-established positioning with  Smartphones (Windows Mobile) and its server strategy, which with its conversion to the “Communication Server“ is set to offer an impressive range of opportunities for integrating speech applications into a mobile internet world. On numerous occasions Bill Gates, founder of Microsoft, has declared voice and speech technology the overriding key topic of the agenda on which to focus the Company´s attention. In order to make a head start towards this goal the software-giant has taken on a handful of high-calibre specialists in addition to the take-over of the service provider Angel.com.

 

A veritable trailblazer of the web-world, mobile search created a situation, in which voice automation may successfully capitalize on its extensive opportunities to its full potential, explains Bernhard Steimel, Spokes Person of Voice Days: ”Mobile phones are the modern door-opener to the internet for people who have or will never access it via the personal computer. However, special consideration must be given to the form factor, the screen size, the usage limitations as well as the disposable bandwidth. In other words there must be a guarantee that the search, the primary access to all contents and services to the internet, which undoubtedly will be more difficult from the mobile phone, is nonetheless possible without notable restrictions. It must gradually develop into an answering machine, which based on the connection of Web 2.0 and the Semantic Web, produces “right answers” instead of coughing up long link lists. Another requirement is that the mobile search is operable and serviceable without difficulty.

 

According to the experience of Lupo Pape, dialogue speech expert, the speech-controlled local search engines in the US, which with their gratituous directory systems based on audio ads placements, reap significant profits are not yet anything to write home about. “Jingle Networks with 1-800 FREE 411, Microsoft`s Tellme with 1-800-555-TELL and Google with 1-800-GOOG-411 are all concerned with the search in yellow pages, with entries such as pizza, Pizza Hut, Starbucks or MacDonalds being among the most frequently used search terms by a long chalk. From our point of view, however, these services are nothing but blind alleys, which currently still base their existence on the fact that directory services are liable to costs. They will continue to exist but will not exert a notable impact on our lives”, says Pape, Managing Director of SemanticEdge http://www.semanticedge.de.

 

By contrast, approaches adopted by mobile end devices, if yet still in their infancy and initial development stages, are set to be more compelling and gripping. ”Special attention ought to be paid to concepts and approaches like those by Yahoo und vlingo. The same applies to the Personal Assistant concept, which for instance Nuance offers with its speech-controlled applications on Blackberry. The use of voice recognition in navigation devices looks quite promising. Their objective is to simplify the usage of mobile end devices via voice control, for instance while entering the address, dictating SMS or making phone calls by means of speaking the respective name. However, companies like Nokia, Apple, Microsoft or Google, who claim to be the major players of mobile internet have not responded or presented a clear strategy in this field of action as yet. This is bound to change though as soon as initiatives like Android and the G-Phone will be presented in more concrete forms. We believe that the first end devices will be available soon”, predicts Pape.

 

Who from the service providers finally succeeds in winning the race of the mobile internet sovereignty depends on who will be in a position to combine the “battle for the best brains“ with the mightiest market power“ explains Steimel. “Google has already won the battle for the best brains. This success is not least due to Google´s approach to constantly developing new products coupled with its unique supreme quality strategy to validate with GOOG411 its own speech model in the scope of the world-wide largest pilot study. Also as far as market power is concerned, Google is still one step ahead. Mobile Google-Search not that of Yahoo or Microsoft Live Search, usually features on the front of the agenda with the majority of the telecommunications companies that offer their mobile clients a search option“, explains Steimel.