Zettelkasten-Fundstücke – Carl: Klopfen zwecklos. Bin vermutlich im Tran. Tritt einfach die Tür ein.

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Zettelkasten

Was der Journalist H. L. Mencken am meisten bewundert, ist eine heitere Gemütsverfassung, eine Abneigung gegenüber moralischen Werturteilen und eine allumfassende Toleranz – kurz, eine sportlich faire Einstellung. Diese Haltung darf nicht verwechselt werden mit der Tendenz, den Ecken und Kanten des Lebens aus dem Wege zu gehen. Im Gegenteil: Menschen dieses Schlages sind oft muntere Streiter, die bei kräftigem Widerstand ausgesprochen aufblühen. Aber wenn sie kämpfen, tun sie es nicht wie ein Matrose, der eine Hafenkneipe in Trümmer legt. Bedrohung der nationalen Sicherheit: Bei solchen Anlässen verwandeln sich alle großen Verfechter der Demokratie in Despoten von geradezu sagenhafter Grausamkeit.

Heckenschützen, die in ihrem moralisch-selbstgerechten Schlammloch hocken, sind abstoßend. Treffend die Bemerkungen von Mencken über Freunde: Ein robuster Geist wächst über seine Freundschaften hinaus, genauso wie seine Liebschaften, seine politischen Leidenschaften und seine Erkenntnistheorie. All diese Dinge werden für ihn mit der Zeit fadenscheinig, schäbig, aufgebläht, irritierend, deprimierend. Klugheitsgebot: Man sollte der kritischen Analyse seiner Freundschaften hin und wieder ein paar Stunden widmen. Abwägen, korrigieren und einem Härtetest unterziehen.

Betrand de Jouvenel hat Probleme mit dem Konzept des starken Staates. Der moderne Mensch vermißt die alte Geborgenheit der Kleingemeinschaften oder Familie. Und dieser Mangel versetzt ihn in eine Art Heimweh, die zur Quelle totalitärer Utopien wird. Eine anonyme Gesellschaft kann jedoch nicht Quelle der Geborgenheit werden; gegenseitige Liebe und Gemeinschaftsgeist lassen sich nicht durch Verwaltungen organisieren; die Gesellschaft ist nur die Summe aller unserer Beziehungen nach Abzug derjenigen, die uns erfreuen:

„Gewiß bleibt die kleinere Gemeinschaft als die ursprüngliche Heimat des Menschen, für ihn wünschenswert und unentbehrlich. Aber jeder Versuch einer Großgesellschaft, einen analogen Handlungs- und Gefühlsrahmen aufzuzwingen, führt unweigerlich in die Tyrannei.“

Der nationalistische Phrasendrescher war früher wohl eher ein schwächliches, unsicheres Kind, das hinter dem Mäuerle gestanden und mit Dreck geworfen hat. Sein größtes Mäuerle im Leben sind seine konspirativen Gesprächsrunden, seine Treffen mit Gleichgesinnten, und sein ganz großes mentales Mäuerle ist sein Glaube, sein Größenwahn. Der nationalistische Phrasendrescher ist wenig vital. Das vertrauensvolle Sicheinlassen auf die unwägbaren Risiken des Lebens ist ihm verwehrt. Die Zukunft und die Überraschungen als Herausforderungen, als eigentlichen Stoff der Veränderung zu nehmen, ist seiner Mentalität fremd.

Der erste Erfolg für Charles Bukowski kam in Deutschland aus einer Ecke, die im normalen Literaturbetrieb wohl kaum jemand auf der Rechnung hatte: Ein Kleinverlag in Augsburg, als Quasi-Einmannbetrieb vom Studenten Benno Käsmayr geführt, veröffentlichte mit “Gedichte die einer schrieb bevor er im 8. Stockwerk aus dem Fenster sprang” das Buch, auf dem sich der spätere Ruhm Bukowskis begründen sollte:

„Es ging erst los, als ich Ende ’73 mit dem Benno Käsmayr vom Maro-Verlag Kontakt hatte, der mir den Vorschlag machte, etwas mit einem Kleinverlag zu machen, der an dem potentiellen Bukowski-Publikum näher dran ist, und es mal mit Gedichten zu versuchen, die sich etwas abheben von dem, was hierzulande als Gedicht genehm ist. Ruhig einmal ein bißchen auf die ruppige Tour. Das hat dann wider Erwarten komplett eingeschlagen, der Helmut Salzinger hat in Sounds eine tolle Besprechung geschrieben, und durch Mundpropaganda hat sich das so blitzartig verbreitet, dass am Ende 50.000 Exemplare standen. Das war der Durchbruch für Bukowski in Deutschland – nicht mit ‘notes of a dirty old man’, nicht mit ‚Der Mann mit der Ledertasche’, sondern mit einem kleinen Gedichtband“, so der Bukowski-Übersetzer Carl Weissner.

Erste Begegnung mit Bukowski:

„Vor der Tür lag ein Pappschild: ‚Carl: Klopfen zwecklos. Bin vermutlich im Tran. Tritt einfach die Tür ein. Ist sowieso kaputt. Welcome in the United States. Buk.’“ (Jahrbuch der Charles-Bukowski-Gesellschaft 2000. Frankfurt: Ariel Verlag 1999. Das war’s – Letzte Worte mit Charles Bukowski. Hamburg: Verlag Rasch und Röhrig 1996).

Der geistige Ahnherr der nationalistischen Phrasendrescher ist Carl Schmitt. Die Bücher des zu kurz gekommenen und kleinwüchsigen Herrenmenschen sind noch heute ein unverzichtbarer Pornographie-Ersatz für Sandkastenspieler. Seine jungen Jahre sah Schmitt als eine Kette von Demütigungen.

„O Gott, was soll aus mir werden? Wovon soll ich leben? Ich armer Junge, der Zielpunkt der Pfeile des Schicksals, ich vielgeschlagener Unglücksrabe.“

Er fühlt sich von der ganzen Welt betrogen, sogar von seinen Zimmerwirtinnen, die falsche Rechnungen schreiben oder Sachen unterschlagen.

„Die Wäsche kam, es fehlte wieder ein Hemd. Ich wurde rasend und geriet in Wut; Ernährungssorgen, Verzweifelung, kleinmütig.“

In den Monaten vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges gehen ihm Selbstmordgedanken durch den Kopf. Schmitt will in den „Mutterschoß zurück“ und seinen „Eintritt ins Leben rückgängig machen“, winselt er. Der spätere Dezisionismus-Plauderer drückt sich allerdings vor der endgültigen Entscheidung. Von Ehrgeiz zerfressen, überreizt und fiebrig, giert er nach Anerkennung, will berühmt werden, taxiert seine Gegner und empfindet ein „großes Machtbedürfnis“. „Ich raste herum, auf dem Bett, wahnsinnig vor unsinniger, vernichtender, vernichtungssüchtiger zweckloser Gier“, sinniert der spätere Staatsrat, der sich den Nazis andiente, von einer dicken Beamtenpension träumte und nach 1945 in permanente Weinkrämpfe ob seiner verpfuschten staatlichen Laufbahn verfiel. Vor dem Beginn seiner staatlich alimentierten Juristenkarriere fühlt er sich „müde, gedrückt, jedem unterlegen und feige und furchtsam“. Die Welt ekelt ihn an und hat sich gegen ihn verschworen. Überall schlägt ihm Feindseligkeit entgegen, die Zeitgenossen sind „wandelnde Würste und schwänzelnde Giftpilze“. Klein-Schmitti macht seine ersten Gehversuche fern von Muttis Rockzipfel und sieht nur noch Schwarze Männchen. Wie viel

„Neid, Wut, Hass und Eifersucht, ja Ekel die Leute voreinander empfinden; zähle das alles zusammen, die Erde ist bedeckt davon.“

Und wenn Mutti und Vati den lieben Kleinen nicht mit den materiellen Mitteln ausstatten, die einem zartbesaiteten Streber und Einser-Juristen gebühren und das kleine Dickerchen mit eigenen Händen nichts aufbauen kann, geißelt man am besten die böse Ellbogengesellschaft. Schuld sind immer die anderen: „Der Kapitalismus als die Herrschaft des Mittels geht hilflos an sich selbst zugrunde, weil uns alle Zwecke fehlen“ und niemand die richtigen Warum-Fragen stellt. Im sündigen Kapitalismus vertauschen die Menschen die Vorzeichen des Lebens. Sie „beten die Mittel an“ und haben die „letzten Zwecke vergessen“, faselt unser Marx für Arme. Die „tiefere Wahrheit“ umschreibt Schmittchen wie folgt: Menschliches Leben besteht nur in „Kampf und Niederlage, in Schmach und Demütigung“.

„Heftig geweint über die Sorgen und den Kampf des Erdendaseins.”

Alles „ist ein Kämpfen“, und zwar mehr, als die Menschen „glauben“. Es wimmelt in Schmitts Albträumen von Feinden, und das Leben „ist ein Kampf und eine Belohnung für den Kampf, der zurückliegt. Der Kampf des Fötus um die Existenz, der Spermatozonen“. Das Leben, „die anderen Menschen, die Umstände, die Zeit sind wie der Stahl, der auf der Drehbank liegt“. Seine spätere Etatismus-Suada findet hier wohl ihren Ursprung. Die gnostischen Autoren haben es Carl Schmitt angetan. Ihre Rede von der heillosen Zeit und dem Fluch des Daseins. Wenn sich im täglichen Überlebenskampf die „Wahrheit“ des Daseins entbirgt, dann ist Gottes Schöpfung vom Teufel verhext. Genau diese „tiefere Wahrheit“ werde vom Kapitalismus verdrängt. Das Zeitalter der Reklame entlässt einen dämonischen Schein, der die Menschen vom tödlichen Ernst ihrer Existenz ablenkt. Daraus bestimmt sich für den Ernstfalltheoretiker auch das „Böse“. Der Metaphysiker des Armageddon erlernt hier das Handwerk für seine staatsautoritären Dogmen. In seinen politischen Schriften geißelt er nach seinen Tagebuchheulereien (nachzulesen in: Carl Schmitt, Tagebücher, Oktober 1912 bis Februar 1915, Akademie Verlag, Berlin 2003) die fortschreitende Säkularisierung und die zunehmende Gottlosigkeit. Den Begriff des Politischen definiert er als Erkenntnis, Freund und Feind richtig zu unterscheiden. Souverän ist Schmitt nur, wenn er über den Ausnahmezustand entscheiden kann. Je größer er sein Gedankengebäude zur Politischen Theologie und Philosophie aufbläst, desto heißer die Luft. Hätte man dem Gehirnstoffwechsel des ängstlichen Hosenscheißers frühzeitig Antidepressiva hinzugefügt, wäre aus dem Plettenberger Klein-Machiavelli vielleicht noch ein guter Werbetexter geworden: Statt apokalyptische Visionen, geistvolle Sprüche über Goldbärchen, Brandt-Zwieback oder Pamperswindeln.

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The Business of Freelancing, Blogging, and Books, According to Author Jennifer Armstrong

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Ursprünglich veröffentlicht auf WordPress.com News:

First, I should note: I am not related to Jennifer Armstrong. But! I have followed her writing closely over the years — first during her years at Entertainment Weekly, and more recently as the author of books like Mary and Lou and Rhoda and Ted (Simon & Schuster), which offered a definitive history of the classic TV series. Her blog also happens to be a must-follow on WordPress.com: She gives glimpses into her current work (she’s doing a Seinfeld book next) and she’s refreshingly transparent about the business (and hard truths) of being a freelance writer in 2015. I spoke with her via email about the business of writing and tips for how she makes time for her own blog.

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2. Blog-Camp (Lifestyle): die Twitter-“Presseschau” (#bcl15)

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gsohn:

Schöne Zusammenfassung von Peter.

Ursprünglich veröffentlicht auf www.Sozialgeschnatter.de:

Vitamine @BCL15 Vitamine @BCL15 Das 2. Blog-Camp in Hannover, diesmal zum Thema Lifestyle, war wieder eine Runde Sache. Bei Volkswagen trafen sich gestern und heute 20 Blogger, um mit Fachreferenten übers Bloggen zu diskutieren. Hier ein paar ausgesuchte Tweets zur Veranstaltung (Hashtag: #bcl15:

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Die digitale und innovative Spaltung: Alten Unternehmern fehlt die Netz-Erlebniswelt – Netzökonomie-Campus will das ändern

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Ursprünglich veröffentlicht auf www.ne-na.de :

Netzökonomie-Campus-Spezial in der Cebit-Mittelstandslounge. Von links nach rechts: Bernhard Steimel, Winfried Felser, Gunnar Sohn, Tobias Kollmann, Frank Michna. Netzökonomie-Campus-Spezial in der Cebit-Mittelstandslounge. Von links nach rechts: Bernhard Steimel, Winfried Felser, Gunnar Sohn, Tobias Kollmann, Frank Michna.

Sobald es um die Heldentaten der stolzen deutschen Industrienation geht, werden Politiker und Lobbyisten nicht müde zu betonen, wie wichtig sie für uns sind – die sogenannten „Hidden Champions“, die Mittelständler, die Industrie- und Technologieunternehmen, die mit knapp 16 Millionen Beschäftigten rund 2,1 Billionen Euro pro Jahr erwirtschaften, heißt es im Ankündigungstext des republica-Vortrages von Marco Petracca mit dem verheißungsvollen Titel “ONLINE? BRINGT UNS NICHTS! – EIN DEPRIMIERENDER LAGEBERICHT AUS DEN CHEFBÜROS DEUTSCHER INDUSTRIEUNTERNEHMEN“.

Die Unsichtbarkeit der heimlichen Giganten liege vielleicht daran, dass der überwiegende Teil ihrer Produkte und Leistungen keine direkte Relevanz für unser tägliches Leben haben – schließlich braucht niemand eine Rohrbiegemaschine oder eine Industriepumpe im Privathaushalt.

„Und es liegt auch daran, dass diese Unternehmen meist irgendwo in der tiefen Provinz sitzen. In einer Welt, deren Horizont an der nächsten…

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“Online? Bringt uns nichts mehr!” – Ältere Unternehmer leben von der Substanz und investieren wenig

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Party bei Sohn's

Jürgen Stäudtner hat in seinem neuen Buch “Deutschland im Innovationsstau” auf einen Tatbestand hingewiesen, der belegt, warum sich die Deutschland AG so schwertut mit mutigen Investitionen in den digitalen Wandel: Es gibt nur wenige Vermögende, die mutig investieren. Deutsches Geld sei relativ altes Geld. Man lebt von der Substanz.

Schaut man sich das aktuelle KfW-Mittelstandspanel an, sieht die Lage sogar noch etwas dramatischer aus. Mit zunehmenden Inhaberalter sinkt die Bereitschaft für Investitionen und für mutige Innovationen.

Während KMU jüngerer Inhaber zu 57 Prozent Investitionen vornehmen, liegt die Bereitschaft Investitionen zu tätigen bei den Unternehmen älterer Inhaber lediglich bei 37 Prozent.
Investitionen älterer Inhaber dienen in erster Linie der Pflege des bestehenden Kapitalstocks, was die Stäudtner-Analyse untermauert.

“Investitionen zur Kapazitätserweiterung spielen eine untergeordnete Rolle. Stärker risikobehaftete und kapitalbindende Vorhaben – beispielsweise Erweiterung der Auslandsaktivitäten oder Anschaffung einer weiteren Produktionsstraße – werden zurückgestellt. Dass dieses Muster Neuinvestitionen insgesamt bremst, ist bekannt: Nimmt ein Investor Erweiterungsinvestitionen vor, fallen die Ge- samtinvestitionen rund viermal höher aus als bei reinen Ersatzanschaffungen”, schreiben die KfW-Analysten.

Die geringe Investitionsneigung habe Folgen für die Unternehmenssubstanz.

“Bei fast acht von zehn mittelständischen Unternehmen mit älteren Inhabern übersteigt der Wertverlust des Kapitalstocks (Abschreibungen) das Volumen der Neuinvestitionen: 2004–2013 haben im Mittel lediglich 22 Prozent der älteren Inhaber jährlich positive Nettoinvestitionen. Auch hier ist der Zusammenhang offensichtlich: Je älter der Inhaber, desto wahrscheinlicher ist ein Substanzverlust aufgrund negativer Nettoinvestitionen. Auch dies ist kein Trend der jüngsten Vergangenheit; seit 2004 bewegt sich der KMU-Anteil mit positiven Nettoinvestitionen bei über 60-jährigen Inhabern auf einem nahezu unveränderten Niveau von knapp über 20 Prozent.”

Ein erschreckender Wert, der erklärt, warum wir in Deutschland bei der Digitalisierung von Unternehmen nicht von der Stelle kommen.

Ein zentraler Grund für die mit dem Alter abflauende Investitionsbereitschaft liege im Planungshorizont der Inhaber. Investitionen müssten sich aus Investorensicht rentieren. Je älter ein Inhaber, desto unsicherer wird die Amortisationsdauer eingeschätzt. Das gilt umso mehr für längerfristige, also stärker finanzmittelbindende, aber dafür wettbewerbsstärkende Zukunftsinvestitionen.

Aufs Digitale übertragen sagen sich wohl viele Unternehmer: “Online? Bringt uns nichts mehr….(in Abwandlung des republica-Vortrags von Marco Petracca).

Ein starkes Indiz für diese Unsicherheit sehen die KfW-Analysten bei den geäußerten Geschäftserwartungen. Ältere Inhaber sind deutlich pessimistischer gestimmt als jüngere Unternehmensinhaber.

“In der Gruppe der über 60-Jährigen übersteigt sogar der Anteil negativer Erwartungen den Anteil positiver Erwartungen. Bekannt ist diesbezüglich, dass es einen starken Zusammenhang zwischen positiven Zukunftsaussichten und Investitionsbereitschaft gibt. Bereits für Innovationstätigkeiten konnte dieses Muster nachgewiesen werden: Während Absatzchancen durch Produktinnovationen unabhängig vom Alter des Inhabers ergriffen werden, werden Anstrengungen bei Prozessinnovationen mit zunehmendem Alter häufiger unterlassen – auch hier kommt die Anreizminderung durch zu lange Amortisationszeiten zum Tragen.”

Ein stetiges Nachwachsen junger Unternehmer wäre erforderlich, um der verstärkten Alterung mittelständischer Inhaber entgegenzuwirken. Das aktuelle Gründungsgeschehen lässt aufgrund niedriger Gründerzahlen aber mittelfristig wenig Raum für Hoffnung.

Merkel

In Anlehnung an das republica-Motto von Sascha Lobo muss man sich wohl verstärkt mit der Frage beschäftigen “WAS WÜRDE ÄLTERE UNTERNEHMER ÜBERZEUGEN?”.