Außer Kontrolle: Die Macht ist nicht mehr mit Dir – Anregungen?

Standard


Das ist ja der Titel meines Vortrages am Mittwoch auf dem marketingforum der Hannover Messe. Ankündigungstext:

Es geht im Schwarm des Netzes nicht um Hierarchisierungen und Positionierungen im Machtgefüge, sondern um schnell vermittelte Informationen, die immer in der Ebene des Schwarms bleiben, um beispielsweise eine effektivere Abwehr größerer Feinde zu gewährleisten. Im Internet wird es für die Funktions- und Positionselite in Unternehmen, Parlamenten und Parteien immer schwerer, den Dirigentenstab zu schwingen, um Kunden, Bürger und Wähler zu orchestrieren.

Die Dialogformen der sozialen Medien seien nichts anderes als die demokratisierte Form der Salonkonversation, die früher nur in elitären Kreisen geführt wurde – heute ist es ein Jedermann-Phänomen, so Professor Peter Weibel vom Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe. Das Internet habe das Gespräch als politische Kraft zu einem Instrument der gemeinsamen Lebensgestaltung gemacht. Diese Dialoge müsse man als Philosophie des Sprechaktes sehen. „Hier werden Dinge mit Worten gemacht”, sagt Weibel.

Habt Ihr noch Anregungen für den Vortrag. Bis morgen Abend könnte ich ein paar Ideen noch ganz gut gebrauchen.

Ich könnte in meiner Rede einige Kuscheltiere der Kommunikation anführen, wie es Dr. Gerhard Wohland vom Institut für Höchstleister gemacht hat :-)

Die Lautsprecher der Gestern-Branchen haben jedenfalls die neuen Machtkonstellationen im Netz noch nicht kapiert und schon gar nicht akzeptiert.

Lustig im übrigen die von Thomas Knüwer beschriebenen Urheberrechtsverletzungen bei Handelsblatt.com und Bild.de.

Vollkommen richtig ist der Ausspruch von Brian Solis: Marken werden nicht mehr durch die Unternehmen selbst, sondern durch den vernetzten Kunden geschaffen!

Siehe auch: The rise of Generation-C…and what to do about it

Über diese Anzeigen

3 Gedanken zu “Außer Kontrolle: Die Macht ist nicht mehr mit Dir – Anregungen?

  1. “Habt Ihr noch Anregungen für den Vortrag. Bis morgen Abend könnte ich ein paar Ideen noch ganz gut gebrauchen.”

    Aber gerne: bleib daheim, wenn Du selber nix zu sagen hast.

    Gefällt mir

  2. Ich bin gerne daheim. Guter Vorschlag. Aber ich werde wohl doch fahren, weil ich ja nun auch einiges vorbereitet habe. Aber Danke für die Anregung.

    Gefällt mir

  3. Nimm es mir nicht übel. Wenn ich so einen Vortrag zu halten hätte, würde ich den ganzen Marketing- und PR-Schwulst mal weglassen und versuchen, in zehn Minuten – nicht länger – in ganz normaler Sprache ein paar, gerne auch humorvolle, Beispiele zwischen den Ohren der Entscheider zu plazieren. Ein paar simple Sätze, in denen Chancen, Möglichkeiten, Aufbruch und Gemeinschaft vorkommen. Die Art Sätze, die Menschen verstehen können und die sie mit nach Hause nehmen. SCNR.

    Gefällt mir

Es lebe die Diskussion!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s