Wenn Hacker hacken…Holz und so weiter

Warteschleifen: Die Hälfte seines Lebens, wartet der Hotline-Kunde vergebens

Schon vor rund vier Jahren kritisierte Bundeskanzlerin Angela Merkel den mangelhaften Service von Hotlines und drohte der Call Center-Branche mit gesetzlichen Regelungen. Da sich die Beschwerden von Verbrauchern über lange Wartezeiten häufen, wollte der Gesetzgeber eingreifen. Umfragen belegen, dass rund 76 Prozent der Kunden in Deutschland frustriert sind über die langen Zeiten, die sie Warteschleifen verbringen müssen. 95 Prozent geben zu Protokoll, lieber zurückgerufen zu werden als lange zu warten.

Nach einem Bericht der FAZ will Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle mit dieser Misere über eine Änderungen des Telekommunikationsgesetzes aufräumen. Das Warten hat nun wohl endlich ein Ende: Warteschleifen dürfen bei teuren Service- und Mehrwertdiensterufnummern künftig nur eingesetzt werden, wenn der Angerufene die Kosten der Warteschleife trägt“, sagte Brüderle der F.A.Z. In dem Entwurf heiße es, dass Warteschleifen für kostenpflichtige Servicenummern nur noch eingesetzt werden dürfen, wenn der Anruf einen Festpreis kostet oder wenn der Angerufene – also der Serviceanbieter selbst – die Kosten während der Wartezeit trägt. Über den Festpreis des Anrufs muss der Anrufer zu Beginn informiert werden. „In der Begründung zu dem Referentenentwurf heißt es, die Serviceleistung beginne erst, wenn das Anliegen des Anrufers tatsächlich bearbeitet wird, und nicht schon während der Wartezeit. Der Einsatz von Warteschleifen werde deshalb bei Sonderrufnummern ‚nur noch eingeschränkt erlaubt sein“, so die FAZ.

Einen Sonderweg beschreitet Deutschland mit diesem neuen Regelwerk nicht. In vielen Ländern ist für die Verbraucher der Service-Anruf kostenlos. In Deutschland muss der Kunde in der Regel durchschnittlich zwölf Cent pro Minute zahlen. Generell sollte in der Wirtschaft darüber nachgedacht werden, Serviceanrufe ohne Telefongebühren zu etablieren. Dann werden diese Anrufe zu einem Kostenfaktor für Unternehmen und man würde sich intensiver darum bemühen, die Prozessketten zu optimieren und die Vermittlung zu kompetenten Call Center-Agenten sicher zu stellen. Betriebswirtschaftlich ist es gewaltiger ein Unterschied, ob man Kunden an der Hotline schnell bedient oder ob er fünf Minuten in einer Warteschleife hängt und dadurch die Anrufkosten nach oben schießen.

DFBnet bietet nützliche Applikationen für die Vereinsarbeit

DFB-Medien, das Software-Haus der Deutschen Fußballverbände, stellt fünf Applikationen vor, die Fußballvereine bei ihren administrativen Tätigkeiten unterstützen. Für die Vereinsarbeit bietet der DFB wirklich sehr gute Internet-Services an. Ich hatte darüber schon berichtet: Die „iPad-Revolution“ des DFB. Hier nun weitere Applikationen: 

 
1.   DFBnet Verein: Vereinfachung der Vereinsverwaltung
In der klassischen Verwaltungsarbeit eines Vereins nehmen Papier und Stift heutzutage eine Nebenrolle ein. Über das mehrspartenfähige Online-Programm DFBnet Verein können Mitglieder, Gremien, Abteilungen und Ehrungen einfach und sicher verwaltet werden. Darüber hinaus deckt die Software den Beitragseinzug inklusive der Lastschriftverfahren ab. Beliebig viele berechtigte Personen können von jedem PC mit Internetanschluss auf die Daten zugreifen. Das erspart vor allem den ehrenamtlichen Helfern eine Menge Zeit, so dass sie sich auf die wesentlichen Vereinsaufgaben konzentrieren können. Um seinen Mitgliedsvereinen den Einsatz von DFBnet Verein finanziell zu erleichtern, fördert der Deutsche Fußball-Bund das Programm und übernimmt für jeden Fußballklub zwei Jahre lang die Lizenzkosten.  

 2.   DFBnet Finanz: Kompakte Finanzbuchhaltung
Die Finanzbuchhaltungssoftware von DFB-Medien ist speziell auf die Anforderungen von gemeinnützigen Vereinen ausgerichtet und bildet alle zugehörigen steuerlichen Bereiche systematisch ab. Neben der Einnahmen-Überschuss-Rechnung und automatisierten Umsatzsteuervoranmeldung beinhaltet DFBnet Finanz unter anderem ein mehrstufiges Mahnwesen. Selbst Buchhaltungslaien haben die Vereinsfinanzen durch die leichte Bedienbarkeit fest im Griff. 

 3.   DFBnet Meldebogen: Papierloses Melden von Mannschaften
Der DFBnet Meldebogen löst das Papierverfahren bei der jährlichen Meldung der Mannschaften an den Landesverband ab. Auch die Stammdaten und Funktionäre des Vereins können bequem über die Online-Maske gepflegt und übermittelt werden. So bleiben die Angaben stets auf dem aktuellen Stand, während den Vereinen die aufwändigen Schreibarbeiten erspart werden. Darüber hinaus vereinfacht der DFBnet Meldebogen die vereinsübergreifende Kommunikation: Mit den erforderlichen Benutzerrechten können die für den Spielbetrieb zuständigen Ansprechpartner der Nachbarklubs per Knopfdruck ermittelt werden. 

 4.   DFBnet Postfach: Sichere Korrespondenz zwischen Verband und Vereinen
Das geschlossene Mail-System der Landesverbände für Vereine und Funktionsträger schafft eine spamfreie und virengeschützte Umgebung für die elektronische Kommunikation. Über die DFBnet Postfächer werden wichtige Verbandsinformationen, beispielweise zu Spielverlegungen, und offizielle Dokumente wie Rechnungen oder Sportgerichtsurteile versendet und juristisch verbindlich zugestellt. Den Vereinen steht dadurch ein zentrales Postfach für die Fußball-Korrespondenz zur Verfügung, das von überall aus abgerufen werden kann.

 5.   DFBnet Pass Online: Zeiteffiziente Beantragung der Spielerpässe
Mühsames Ausfüllen und Versenden von Papierdokumenten ist in einigen Verbänden nicht mehr nötig. Ob Erstausstellung oder Spielerwechsel – DFBnet Pass Online ermöglicht es den Vereinen, Passanträge für neue Teammitglieder online einzugeben und in Sekundenschnelle an den zuständigen Landesverband zu übermitteln. Dies erleichtert die Fristwahrung und spart nicht nur Portokosten, sondern auch Zeit, wenn es um die für den Einsatz auf dem Rasen so wichtigen Spielberichtigungen geht.

 „Man muss kein IT-Spezialist sein, um die DFBnet-Module nutzen zu können “, sagt Kurt Gärtner, Geschäftsführer bei DFB-Medien. „Auch Vereinsfunktionäre, die beruflich oder privat selten am PC sitzen, sind schnell eingearbeitet und  sparen langfristig eine Menge Zeit, so dass sie sich ihren aktiven Vereinsaufgaben widmen können.

Ich frage, der Bundesinnenminister antwortet….nicht ganz auf meine Fragen

Das Frageportal zum Thema „Digitalisierung von Stadt und Land – Chancen und Grenzen von öffentlichen und privaten Geodatendiensten“ des Bundesinnenministeriums ist abgeschlossen. Zahlreiche Fragen haben das Ministerium erreicht. Die Bürgerinnen und Bürger hatten anschließend die Möglichkeit für die Frage zu stimmen, die der Minister am dringlichsten beantworten soll.

Drei Fragen haben das Rennen gemacht – meine Frage landete wohl auf dem ersten Platz: Der Minister hat diese Fragen in einer Videobotschaft beantwortet. Und ich habe das natürlich direkt wieder aufgegriffen und antworte dem Innenminister auf seine Antworten:

Da gibt es also noch Klärungsbedarf, Herr Minister. Oder wie es Bertolt Brecht formulierte: “Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen.” Die Stadt Bonn hat mir übrigens noch nicht geantwortet auf die konkreten Anwendungsfelder der Behörden.