Es lebe der Glühbirnen-Anarchismus

AnarchieÜber die Verbotsidiotie der EU in Sachen Glühbirne habe ich ja schon einiges geschrieben (Rebound-Effekt u.a.).

Inverkehrbringer der Glühbirnen müssen ab dem 1. September mit saftigen Strafen rechnen. Wer nicht spurt, muss im Zweifel 50.000 Euro zahlen. So hoch ist das Bußgeld für Händler, die nach dem 1. September 100-Watt-Glühbirnen ordern. Stern.de hat allerdings auf eine interessante Lücke im Regelwerk hingewiesen. Zitat eines Händlers: „Wenn sich herausstellt, dass nur Herstellung und Einfuhr verboten sind und nicht der Abverkauf bereits produzierter Glühbirnen, werden wir auch nach dem 1. September noch 100-Watt-Glühlampen verkaufen“. Für wie lange die Lager reichen, will er nicht verraten. Also, liebe Baumärkte, deckt Euch mit den Glühbirnen ein, was das Zeug hält.

„Haben die Baumärkte zufällig ein extrem gutes Exemplar im Regal, könnten Glühlampen noch generationenlang in Deutschland brennen. So leuchtet in einem Feuerwehrgebäude im kalifornischen Livermore bereits seit 1901 eine mundgeblasene 4-Watt-Lampe über den Einsatzfahrzeugen. Sie brennt Tag und Nacht und hat ihren Dienst außer bei Stromausfällen und Umzügen noch nicht aufgegeben. Die Webcam, die seit Jahren Wache hält, gab ihren Dienst dagegen schon nach drei Jahren auf“, schreibt der Stern.

Siehe auch:
Der Glühbirnen-Schwindel: Eine neue Verbotsdebatte wie bei Zensursula ist nicht in Sicht.

Glühbirnenverbot ökologisch wirkungslos und gesundheitsschädlich – Industrie freut sich über höhere Margen beim Verkauf der Energiesparlampen.

Exkurs zur Glühbirne – Gutgemeinte Verbote und die Gefahr eines paternalistischen Staates.

Meinung gefragt: Wikipedia ist keine Demokratie der Geistreichen, Wikipedia ist die Diktatur der Zeitreichen.

WikipediaDer Ausspruch in der überschrift belegt sich immer mehr, wie man an der Meldung und den Meinungsbeiträgen auf NeueNachricht entnehmen kann:

So von Bernhard Steimel, Sprecher der Nürnberger Voice Days plus: „Von einer Weisheit der Vielen kann nun nicht mehr gesprochen werden. Wikipedia verabschiedet sich von den Prinzipien der sozialen Netzwerke. Von den sympathischen libertären Wurzeln der Web-Enzyklopädie bleibt nicht mehr viel übrig“, kritisiert Steimel. Wer gegen Expertokratie und institutionelle Machtstrukturen ankämpfe, könne nicht selbst eine Politik des „closed shop“. Etiketten wie Schwarmintelligenz oder Graswurzeldemokratie würden die wahren Strukturen des Netzwerkes verfälschen.

Weitere Expertenmeinungen würden mich interessieren.

Buchtipp.
Stegbauer

Das Freiheitsbekenntnis von David Foster Wallace: Wende Dich anderen Menschen zu!

WallaceZum Warmlaufen für die Lektüre der deutschen Übersetzung des Mammutromans „Infinite Jest“ (deutscher Buchtitel: Unendlicher Spaß) von David Foster Wallace kann ich die „Kenyon-Rede“ von Wallace empfehlen, die die Vielschichtigkeit des Autors unter Beweis stellt. Die Tageszeitung „Die Welt“ hatte vor einigen Monaten das rhetorische Meisterstück abgedruckt: Die enorme Last des Erwachsenwerdens

„WER DAS COLLEGE VERLÄSST, WEISS NICHTS“, proklamierte Wallace: „Alles, was ich unmittelbar erlebe, stützt meine tiefe Überzeugung, dass ich das absolute Zentrum des Universums bin, die wirklichste, lebendigste und wichtigste Person, die es gibt. Weil sie so sozial unverträglich ist, sprechen wir nur selten über diese Art natürlicher, grundlegender Selbst-Zentriertheit, aber tief drinnen ist es für uns alle ziemlich dasselbe. Es ist unsere Standardeinstellung und fest in unseren Platinen verdrahtet, wenn wir geboren werden. Denken Sie darüber nach: Es gibt keine Erfahrung, die Sie gemacht haben, deren absolute Mitte nicht Sie selbst gewesen wären. Die Welt, wie Sie sie erleben, ist direkt vor Ihnen oder hinter Ihnen, links oder rechts von Ihnen, auf Ihrem Fernseher, auf Ihrem Bildschirm. Anderer Leute Gedanken und Gefühle müssen Ihnen irgendwie kommuniziert werden, Ihre eigenen hingegen sind so unmittelbar, dringlich, wirklich – Sie verstehen schon“, so der Schriftsteller. Doch der Alltag sieht völlig anders aus, er ist trivial, ermüdend, langweilig. Kommt man nach einem arbeitsreichen Tag nach Hause und muss den Gang in einen riesigen, überbeleuchteten Supermarkt antreten, wird alles zur Qual. Mitmenschen werden zu Störenfriede.

„Man muss seinen schrottigen Einkaufswagen an all den anderen müden, gehetzten, Einkaufswagen schiebenden Leuten vorbeimanövrieren, und natürlich sind da auch noch diese glazial langsamen alten Leute und diese raumgreifenden Leute und die ADHS-Kinder, die allesamt den Gang versperren, und man muss die Zähne zusammenbeißen und sich um Höflichkeit bemühen, wenn man sie bittet, einen vorbeizulassen, und schließlich, endlich hat man zusammen, was man fürs Abendessen braucht, nur dass sich jetzt herausstellt, dass, obwohl doch Feierabend ist, nicht genug Kassen geöffnet haben, weshalb die Schlange an der Kasse unfassbar lang ist, was dumm und ärgerlich ist, aber an der panischen Frau hinter der Kasse kann man seinen Ärger ja nicht auslassen. Jedenfalls, endlich ist man dran und zahlt und wartet, dass eine Maschine die EC-Karte akzeptiert, und kriegt mit einer Stimme ‘Schönen Abend’ gesagt, die unumschränkt die Stimme des Todes ist, und dann muss man seinen Einkaufswagen mit den gruseligen, hauchdünnen Plastiktüten voller Lebensmittel über den vollen, holprigen, zugemüllten Parkplatz schieben und die Tüten so in seinem Auto verstauen, dass nichts rausfällt und während der Fahrt nach Hause im Kofferraum rumrollt, und dann muss man den ganzen Weg nach Hause fahren, im zähen, dichten geländewagenintensiven Feierabendverkehr“, sagte Wallace.

Die Arbeit der Entscheidung beginne mit derart frustrierendem Kleinkram. „Weil Stau und überfüllte Supermärkte und lange Schlangen mir Zeit zum Nachdenken geben, und wenn ich keine bewusste Entscheidung treffe, wie ich denken und worauf ich achten will, werde ich jedes Mal, wenn ich einkaufen muss, angekotzt und unglücklich sein, weil meine natürliche Standardeinstellung besagt, dass es sich hier eigentlich um mich dreht, um meinen Hunger und um meine Erschöpfung und um meinen Wunsch, bloß nach Hause zu kommen, und es sieht so aus, als wären alle anderen mir bloß im Weg, und wer sind all diese Leute, die mir im Weg sind, überhaupt“, fragt sich Wallace. Jeder kleine Egozentriker denkt doch wirklich so. Es ist der automatische, unbewusste Weg, die langweiligen, frustrierenden, überfüllten Teile des Erwachsenenlebens zu erfahren, wenn ich mit der automatischen, unbewussten Überzeugung operiere, die Mitte der Welt zu sein, und glaube, dass meine unmittelbaren Bedürfnisse und Gefühle in der Welt Priorität haben sollten.

Dabei ist doch eigentlich jeder in der gleichen Situation. Jeder andere in der Schlange an der Kasse ist genauso angeödet und frustriert. Viele Leute erleben ein hartes und mühsames oder sogar schmerzliches Leben. Dabei ist es doch gar nicht so schwierig, dem Rat von Wallace zu folgen, die Welt auch mit anderen Augen zu sehen: „Es wird sogar in Ihrer Macht stehen, eine laute, langsame, wimmelnde Konsumhöllensituation nicht nur als bedeutungsvoll, sondern als geheiligt zu erleben, von derselben Macht entflammt, die die Sterne angezündet hat – Mitgefühl, Liebe, die Unteroberflächeneinigkeit aller Dinge. Nicht, dass solch mystisches Zeug notwendig wahr wäre: Die einzige Wahrheit mit großem W ist, dass Sie entscheiden, wie Sie es sehen. Sie entscheiden bewusst, was Bedeutung hat und was nicht. Sie entscheiden, was die Verehrung lohnt“.

Der Trick sei, die Wahrheit täglich im Bewusstsein zu halten. Glaube an die Macht – du wirst dir schwach und ängstlich vorkommen und immer mehr Macht über andere brauchen, um deine Angst im Zaum zu halten. Glaube an deinen Intellekt, glaube daran, für clever gehalten zu werden – am Ende wirst du dir nur noch dumm vorkommen, wie ein Betrüger, immer kurz davor, entlarvt zu werden.

Zu der wirklich wichtigen Form von Freiheit gehörten Aufmerksamkeit und Bewusstheit und Disziplin und Bemühen und die Fähigkeit, sich anderen Menschen wahrhaftig zuzuwenden und Opfer für sie zu bringen, wieder und wieder, jeden Tag, auf Myriaden von Arten, die trivial, klein und unsexy sind. Das sei wirkliche Freiheit.

Der verzweifelte Kampf der Gestern-Medien: Murdoch, Döpfner, Hombach und das Versagen der Verlagsmanager

Kreative ZerstörungHandelsblatt-Blogger Thomas Knüwer sieht die Medienmacher Murdoch, Döpfner, Hombach & Co. in einem Gefangenendilemma. Die verzweifelten Initiativen gegen die Kostenlosmentalität der Internetnutzer würden in eine Sackgasse laufen. Die „spieltheoretischen“ Szenarien beschreibt Knüwer wie folgt:

„a) Alle verschließen ihre Inhalte hinter Bezahlwänden. Eine mittelschwere Strafe wäre das, denn sie würden alle auf substanzielle Werbeeinnahmen verzichten. Gleichzeitig bestünde die Hoffnung, dass die Nutzer reichlich Abos abschlössen, um qualitativ gute Inhalte zu bekommen.

b) Nur einige der Angebote werden kostenpflichtig. Diese gehören dann zu den Verlierern, denn die anderen ziehen Leser und Werbung ab. Und die Leser würden sich mit Recht fragen, warum sie an der einen Stelle für etwas zahlen sollen, was sie an der anderen gratis bekommen.

c) Keiner installiert Bezahlinhalte – dann sind wir in der aktuellen Situation“, so Knüwer.

Allein würden es die Medienmacher nicht schaffen, deshalb würden sie wie WAZ-Chef Bodo Hombach eine konzertierte Aktion der Verlage favorisieren. „Das ist bemerkenswert: Denn so etwas könnte als Ausnutzen der Machtposition interpretiert werden. Entschließen sich die Verlage tatsächlich, gemeinsam Bezahlwände zu errichten, könnte ein Kartellverfahren nicht uninteressant werden“, vermutet der Handelsblatt-Blogger.

Aber selbst wenn sich alle Gefangenen zur Kooperation entschließen würden, dürfte sie die Höchststrafe ereilen. „Verschwinden die Angebote hinter Bezahlwänden, darf trotzdem über das, was sie berichten, berichtet werden. So etwas nennt sich Pressefreiheit und ist in einem Werk namens Grundgesetz festgemauert worden. Und das bedeutet: Sind Der Westen, Spiegel Online oder Focus.de nur noch gegen Abo zu lesen, werden zahlreiche Billiganbieter auf den Markt kommen, die über deren Geschichten berichten“, so Knüwer.

Eine ausweglose Reaktion. Und ist mit dieser Strategie der Niveauverlust des klassischen Journalismus zu stoppen? Die Schwächen der Gestern-Medien werden mit einer Mauertaktik nicht beseitigt.
Vor einigen Wochen hat WAZ-Verlagschef Bodo Hombach in einem Beitrag für die Zeitschrift Cicero noch die hausgemachten Probleme der klassischen Medien beklagt. Sie müssten Gelenkstelle zwischen allen Räumen des öffentlichen Lebens sein, Drehscheibe für Ideen, Arena, Forum, Nische und Nest, Rumpelkammer für Exkurse ins Fantastische, frech, präzise, zivil, Sendbote zwischen Ein- und Ausgeschlossenen, Dolmetscher zwischen oben und unten, Gestern und Morgen, Rand und Mitte, Vor- und Nachdenker, Instrument der Auseinandersetzung und des Zusammengehens, aktuell, flexibel, empfindsam und hart, mit Leidenschaft und Kühle, Katheter für sozialen Problemstau, Kompostecke für Kulturabfall, Schredder für Abgelegtes, Abgenutztes, Abgestandenes, Seismograf für feinste Beben auf der nach oben offenen “Richter-Skala” des Geistes, offen für jede Bitte, aber verschlossen für jeden Befehl. Also all das, was man in der Blogosphäre schon wahrnehmen kann durch die Vielfalt, durch das kreative Chaos und der Inspiration der Basis. Kein Territorialverhalten, keine selektive Nachrichtenauslese, kein Auflagendruck, kein Bestreben nach dem absoluten Medienscoop.

Die klassischen Medien “jagen im Rudel”, so Hombach”. “Kampagnenjournalismus muss nicht mehr organisiert werden. Es ergibt sich wie von selbst. Die Neidhammel umkreisen den Sündenbock”. In vielen Blättern und Sendern werden Agenturberichte ungeprüft übernommen. “Man hört und sieht und liest denselben Bericht. Das empfinden die meisten als Bestätigung. Mancher glaubt sogar dem selbst erfundenen Gerücht, wenn es zu ihm zurückkehrt”.

Kompensieren Bezahlmodelle für Internet-Content diese Schwächen? Wohl kaum. Die Gründe für den Niedergang der Printmedien hat Journalismus-Professor Stephan Ruß-Mohl in einem Beitrag für „Druckreif“ gut zusammengefaßt: „Die Verlagsmanager haben sich an entscheidenden Stellen verkalkuliert. In der ‘guten, alten’ Zeit hatten die meisten Blätter regionale oder lokale Oligopole oder Monopole, also eine marktbeherrschende Stellung. Damit konnten sie bei den Anzeigenpreisen kräftig zulangen. Über Jahrzehnte hinweg erzielten sie Traumrenditen, von denen nicht nur viele Verleger, sondern auch so manche Redakteure in ihren Nischen wie die Maden im Speck lebten. Im Internet herrscht dagegen Wettbewerb. Der Konkurrent, der auf dieselben Anzeigenkunden hofft, ist nur einen Mausklick entfernt. Deshalb schrumpfen bei den Werbeumsätzen die Margen, aus denen sich früher Redaktionen großzügig finanzieren ließen“, so Ruß-Mohl. Für die Werbetreibenden seien das paradiesische Zustände. Sie könnten ihre Zielgruppen ohne allzu große Streuverluste über das Internet sehr viel besser erreichen und müssten das Geld nicht mehr zum Fenster rausfeuern. Und noch ein Trend schröpft die Verlage: Wer nach einer neuen Freundin Ausschau hält oder sein Auto zum Verkauf anbietet, kann online inzwischen gratis oder für wenig Geld seine Ziele erreichen. Hier hilft die Silo-Taktik der Verlagsmanager nicht weiter. Die entsprechenden Portale laufen auch ohne Nachrichten-Content!

Offensichtlich fehlt vor allen Dingen den Medienmachern in Deutschland eine klare Strategie. Zu lange haben sie das Thema heruntergespielt. Sie haben über Jahre das eigene Niedergangs-Szenario verdrängt, kritisiert Ruß-Mohl.

dummy_bigNoch deutlicher hat Dummy-Herausgeber Oliver Gehrs die Systemkrise der großen Verlage auf den Punkt gebracht. „Die großen Verlage sind nur auf ihre Rendite erpicht. Sie wollen keine Innovationen machen. Sie haben alle journalistischen Spielwiesen, die wirklich Spaß machen, gestrichen, weil sie nicht den Renditezielen entsprachen. Ich habe eine denkbar schlechte Meinung von dieser Medienlandschaft, vor allem im Printbereich“, sagte Gehrs beim Medienforum Mittweida schon vor zwei Jahren! Verlage hätten es verschlafen, wirkliche Marken im Internet zu etablieren. Die Online-Auftritte seien lange Zeit nur Abflussrohre der Printausgaben gewesen.

Die Massenblätter seien dazu verdammt, immer den kleinsten Nenner zu finden. Sie müssten an den Studienrat in Heidelberg und an die 25-Jährige in Berlin-Mitte denken. Dieser Spagat würde nicht mehr funktionieren. „Wenn man den Stern oder den Spiegel liest, kriegt man ständig gesellschaftliche Zustände beschrieben, die es so gar nicht gibt. Zumindest nicht in diesen großen gesellschaftlichen Clustern. Diese Gesellschaft, die da abgebildet wird, ist so nicht mehr existent. Etwa die Neue Bürgerlichkeit. Die kann man finden, aber auch genau das Gegenteil. Oder die Neue Gemütlichkeit in Berliner Kneipen (Stern-Bericht). Auch das kann man antreffen. Man könnte aber schreiben, die Neue Kühle in Berliner Kneipen. Es gibt mittlerweile so viele Lebensstile, die nebeneinander existieren. Die Welt wird immer dialektischer“, erklärte Gehrs. Massenmedien würden noch immer dem großen gesellschaftlichen Kanon hinterherlaufen. Die Zeit für hohe Printauflagen mit einer Million Auflage sei vorbei. Die großen Tanker mit ihrem Themen-Mainstream ohne Trennschärfe könnten die reale Welt immer weniger abbilden. In Zukunft werde es immer mehr Publikationen geben, die vielleicht 80.000 Leser erreichen. Das sei das Dilemma der großen Verlage, die nur in Dimensionen von 250.000 aufwärts rechnen. Ein Heft wie Dummy werde es bei Gruner & Jahr, Burda oder Bauer nie geben. Diese Konzerne könnten nicht in kreativen Einheiten denken. Da müsse jeder als Profit Center dazu beitragen, dass die Verlagsbosse auch schön in ihren Dienstwagen fahren können. Die Verlagskonzerne seien nicht in der Lage, gesellschaftliche Veränderungen zu spüren und publizistisch abzubilden.

Auch diese Analyse zeigt deutlich, dass die Verlagskrise hausgemacht ist!

P.S. Handelsblatt-Redakteur Thomas Knüwer bekommt im Buch „Die Alpha-Journalisten 2.0″ von Weichert und den Ehrentitel „Der Nestbeschmutzer“, weil er seit Jahren über die Defizite der Printwelt bloggt und mit „Indiskreation Ehrensache“ auch bei seinen Kollegen regelmäßig aneckt. Siehe auch „Blogger-Zoff im Handelsblatt“. Vielleicht wäre die Bezeichnung „Der Hellseher“ angebrachter.

Zum Niedergang der Tageszeitungen interessante Statistik.

free journalism!

Fragmentierung der Medienbranche.

Mediennutzungsanalyse.

Basic, Alphonso, Niggemeier, Knüwer und Co.: Die neuen Alpha-Journalisten

Alpha-JournalistenDie Stephan Weichert und Christian Zabel haben ein neues Buch vorgelegt über die Alpha-Journalisten 2.0. Tauchten in ihrem ersten Werk über die Alpha-Journalisten der klassischen Medien noch die üblichen Verdächtigen wie Stefan Aust, di Lorenzo, Diekmann, Illner, Jauch oder Plasberg auf, sind es jetzt Knüwer, Don Alphonso, Niggemeier, Basic oder Sixtus. So ändern sich die Zeiten, auch wenn es Hans Urlich Jörges nicht wahrhaben will: „Die guten Redaktionen sollten ihre Siele geschlossen halten, damit der ganze Dreck von unten nicht durch ihre Scheisshäuser nach oben kommt“, mit solchen Sätzen stellt man nur seine technologische Inkompetenz unter Beweis. Die Suada zwischen der Print- und Onlinewelt verkennt die systemischen Veränderungen, egal, welche Alpha-Tierchen nun gerade saisonal zu den Stichwortgebern zählen. Siehe auch meinen Blogbeitrag „Blogger-Zoff im Handelsblatt: Knüwer und die Identitätskrise des Printjournalismus – Warum sich die Streithähne des Düsseldorfer Wirtschaftsblattes mit dem Luhmannschen Zettelkasten beschäftigen sollten“.

„Die «Alpha-Journalisten 2.0» verändern den klassischen Journalismus – auch den, der noch ganz analog zu den Kunden gebracht wird. Die publizistische Plattform der digitalen Bohémiens, das Internet, ist dabei nicht einfach ein neues, höher entwickeltes Medium; vielmehr saugt es alle bestehenden Massenmedien in sich auf, deutet sie um und definiert ihre Ausdrucksformen und ihre publizistische Wirkung neu. Es ermöglicht neue Formen der journalistischen Produktion, Distribution und vor allem Interaktion. So sind die Enthüllungen von Bildblog.de nicht Ausfluss einer grossen Redaktion von investigativen Journalisten, sondern sie stammen grossenteils von Lesern, die dem Boulevardblatt meist kritisch gegenüberstehen. Ohne die externe Hilfe wäre ein solches Produkt gar nicht möglich, wie Deutschlands bekanntester Blogger, Bildblog-Gründer Stefan Niggemeier, selber sagt“, so Weichert und Zabel.

Während sich Journalisten zunehmend mehr als neutrale Vermittler denn als Kontrolleure der Macht begreifen, zeichne sich die Blogger-Szene durch Nonkonformismus, gesteigerte Meinungsfreude und oft auch durch Ablehnung langatmiger redaktioneller Prozesse aus. Die meisten Wortführer im Internet seien begnadete Netzwerker; der von Markus Beckedahl ins Leben gerufene Blogger-Kongress „re:publica“ ermöglicht ein bundesweites Networking über die Online-Hochburgen in Berlin, Hamburg und München hinaus.

„Die Alpha-Journalisten 2.0 stehen den klassischen staatlichen Strukturen reserviert gegenüber. Die Jungen nehmen Sicherheitsversprechen im Zeitalter der Globalisierung nicht für bare Münze. Zudem setzen sie stärker auf Eigeninitiative und Unternehmertum denn auf korporatistische Karrierewege. Wenn die Sozialstandards langfristig nicht zu halten sind – so die Devise –, dann will man wenigstens Freiheit haben“, schreiben die Autoren in der Einleitung des Buch, die in der NZZ abgedruckt wurde.

Von den „neuen“ Journalisten werde erwartet, dass sie wie selbstverständlich mit Tönen, Texten und Bewegtbildern balancieren. Die Fähigkeit, diese Darstellungsformen zu kombinieren, avanciere zur Schlüsselqualifikation. „Der Journalismus, das lässt sich nach diesem Einblick in die Verfasstheit der Alpha-Journalisten 2.0 festhalten, erfährt den wohl dramatischsten Umbruch seit der Erfindung des Fernsehens“, resümieren Weichert und Zabel.

Stephan Weichert ist Professor für Journalistik und Studiengangleiter an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Hamburg. Christian Zabel ist Assistent des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom AG und arbeitete zuvor als freier Journalist. „Die Alpha-Journalisten 2.0. Deutschlands neue Wortführer im Porträt“ ist im Verlag Herbert von Halem erschienen.

Der Fall des Karl-Theodor

der gekaufte StaatEs ist ja schon erstaunlich, wie dreist Regierungsvertreter mit gigantischen Apparaten, hochbezahlten Beamten und sonstigen Ressourcen bei Gesetzentwürfen vorgehen. Da hat gestern noch Frontal21 mit einer exzellenten Recherche offen gelegt, welche Rolle Lobbyisten, Berater und Kanzleien in Bundesministerien spielen und dann kommt direkt noch mal so ein Knaller auf den Tisch.
„Wirtschaftsminister zu Guttenberg hat sich einen Gesetzesentwurf von einer Großkanzlei schreiben lassen, die eng mit der Bankenwelt verbandelt ist“, schreibt das WAZ-Portal „DERWESTEN“. Der diskrete Dienst von Anwälten, Beratern und Lobbyisten hat sich in Berlin wie eine Seuche ausgebreitet. Und die in London ansässige Großkanzlei Linklaters ist sicherlich keine Ausnahme, „allenfalls ein besonders dreister Fall von Outsourcing an Gesetzesarbeit“, so DERWESTEN.

Allerdings muss man bei Linklaters schon etwas genauer hinschauen. So sei das Haus schon seit geraumer Zeit Partnerin der 2004 gegründeten True Sale International Gmbh, kurz TSI, die als Verbriefungsplattform von etlichen deutschen Banken ins Leben gerufen wurde. „Wir erinnern uns: Verbriefungen, also das Bündeln und Weiterverkaufen teils giftiger Kredite, waren Auslöser der weltweiten Finanz- und Bankenkrise, die Anlass für zu Guttenbergs Gesetzentwurf ist“, erläutert DERWESTEN. Und wie war das noch mit den Heuschrecken??? Man braucht unter Google nur mal KKR, DSD und Linklaters eingeben….Ja, ja, Karl-Theodor, da hättest Du mal genauer hinter die Anwaltskulissen schauen sollen.

Und ob die Jungs in den edlen Nadelstreifen-Anzügen nun brillante Anwälte sind oder nicht, die Exekutive muss ihre Gesetze selber schreiben, ansonsten wird das Prinzip der Gewaltenteilung ad absurdum geführt: Die Einflussnahme von Lobbyisten auf die Gesetzgebung in Deutschland ist nach Meinung der Richterin am Bundesverfassungsgericht, Christine Hohmann-Dennhardt, in der derzeitigen Form nicht akzeptabel. Wenn in Ministerien Interessenvertreter an Gesetzen mitarbeiteten, fehle es an der erforderlichen Unabhängigkeit und Transparenz, warnte die Richterin gegenüber Frontal21.

Wenn in den Ministerien nicht mehr Beamte, die auf das Gemeinwohl verpflichtet seien, an Gesetzen arbeiten, sondern Interessenvertreter, dann kann das Parlament, die Öffentlichkeit, nicht mehr durchschauen, was denn die Zielrichtung dieses Gesetzes ist und was das Gesetz begründet hat – und das ist nicht gut und nicht richtig. Es finde eine schleichende Unterwanderung von Regierung und Parlament statt.

LobbyControl will undurchsichtige Machenschaften der Lobbyisten an die Öffentlichkeit bringen und setzt sich für mehr Transparenz ein. „Wir fordern ein verpflichtendes Lobbyistenregister, das heißt, man muss als Unternehmen, als Verband, als PR-Agentur, auch als Rechtsanwaltskanzlei dort angeben, für wen man arbeitet, mit wie viel Geld man arbeitet, und in wessen Auftrag“, sagte Klein gegenüber Frontal21. Dann wüssten die Bürger wenigstens, wer in Deutschland mitregiert – ohne dafür gewählt worden zu sein.

Kampf der Tech-Titanen: Facebook gegen Google, Google gegen Microsoft, Apple gegen Google: Jeder gegen jeden

517PHX86W2L._SS500_Zur Zeit überschlagen sich ja die Nachrichten im Machtkampf um die digitale Vorherrschaft. So sieht netzwertig-Blogger Martin Weigert eine neue Frontlinie im Netz: zwischen Facebook und Google. „Zu Wochenbeginn gab Facebook die Akquisition von FriendFeed bekannt. Für fast 50 Millionen Dollar übernimmt Facebook den US-Dienst, seine zwölf Mitarbeiter und eine ganze Menge Know-how, um seine jüngst begonnene Mission erfolgreich abschließen zu können“, schreibt Weigert. Facebook wolle nicht mehr nur ein soziales Netzwerk sein, über das Nutzer mit ihren Freunden und Bekannten kommunizieren, sondern nunmehr einen Großteil der Konversation im Web beherrschen – die zwischen Freunden, Familie, Kollegen, Fans, völlig Fremden und natürlich auch Unternehmen und Organisationen. Was Twitter begonnen und in den vergangenen Monaten zum Durchbruch verholfen habe, möchte Facebook mit seinen über 250 Millionen aktiven Mitgliedern weiterführen.

„Mit dem Kauf von FriendFeed zeigt Facebook-Gründer und -CEO Mark Zuckerberg, dass er dieses Vorhaben mehr als ernst nimmt. FriendFeed vereint verschiedene innovative Funktionen, die Zuckerberg nun endlich ohne schlechtes Gewissen und ganz offiziell bei Facebook integrieren kann, um aus der einstigen sozialen Plattform einen globalen Kommunikationsdienst zu machen. Auch die seit Wochenbeginn verfügbare Echtzeitsuche geht in diese Richtung“, so der netzwertig-Blogger.

Es wäre verwunderlich, wenn Google jetzt nicht um jeden Preis versuchen würde, verlorenen Boden gut zu machen, die Versäumnisse im Social Web- und Echtzeit-Bereich aufzuholen und Facebook damit das Leben so schwer wie möglich zu machen. Mit Spannung erwartete Dienste wie Google Wave oder Google Voice werden dem Unternehmen dabei sicher helfen. Und auch eine Übernahme von Twitter könnte erneut auf den Plan kommen.

Einen entscheidenden Google-Schwachpunkt sieht auch Handelsblatt-Redakteur Thomas Knüwer beim Kampf um das Echtzeit-Netz. Hier würden die Menschen ein Thema schneller aufnehmen, als es eine Suchmaschine könne. „Und die meisten Menschen werden dann über Social Networks oder Dienste wie Twitter auf die Web-Site verlinken, die Ausgangspunkt der Nachricht war“, erläutert Knüwer. Gelinge es, diese digitale Kommunikation zu ordnen, entsteht eine neue Form der Suchmaschine, die vor allem bei Nachrichten schneller ist und bessere Ergebnisse liefert als Google & Co. Das musste auch Google-Mitgründer Larry Page auf der Zeitgeist-Konferenz einräumen: „Wir haben Schwächen, wenn es um die sekundenschnelle Erfassung von Informationen geht.“

Der Browser Chrome ist wiederum für die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page das Portal zu einem neuen Internet-Zeitalter. Der dahinterstehende Masterplan wird als Kampfansage an Microsoft gesehen. In Zukunft werden die Menschen einen größeren Teil ihrer Arbeit online erledigen, davon sind die beiden Milliardäre überzeugt: „Dafür bringen sie immer neue Programme heraus: Google Docs ist ein Büro-Softwarepaket, das nur noch im Netz läuft. Google Wave, eine Kombination aus E-Mail, Chat und gemeinsamer Dokumentenbearbeitung, soll die Kommunikation umkrempeln. Das schlanke Betriebssystem Chrome OS, das für diese Web-Programme optimiert ist, soll ab 2010 sogar Windows überflüssig machen. Und unter dem Label Google Apps verkauft der Konzern seine Internet-Software bereits 1000-fach an Firmenkunden“, berichtet die Wirtschaftswoche. Quasi en passant komme Google den Menschen mit den Angeboten so nah, wie es vor Kurzem noch undenkbar schien.

Der Internet-Experte Bernhard Steimel, Sprecher der Voice Days plus in Nürnberg, hält Google Wave für die entscheidende Waffe im Wettbewerb mit Microsoft. „Unter dem Zauberwort ‚Unified Communication’ sowie ‚Collaboration’ sollen Kommunikation und Geschäftsprozesse sinnvoll zusammengeführt werden. Hier liegt ein Schlüsselfaktor für erfolgreiches Wirtschaften. Mit der zunehmenden Verbreitung des Kooperationsgedankens haben sich zugleich die Anforderungen an das Management der Zusammenarbeit erhöht“, erklärt Steimel.

Interessant dürfte auch die Auseinandersetzung zwischen Apple und Google werden: Die anstehende Konfrontation zwischen Apple und Google zeigt, wie weit die Konvergenz von IT und TK, Daten und Sprache, Hard-/Software und Dienstleistungen schon geschritten ist. Viele Jahre hatte Apple seine kleine Nische neben den sogenannten „IBM-kompatiblen PC’s“ gehabt, während die „kompatible“ PC-Welt sich strikt in Hard- und Software-Anbieter differenzierte. Im zum PC gehörenden Bereich der Standard-Software war Microsoft der absolut dominierende Anbieter. Webdienstleister wie Google spielten auf einem ganz anderen Terrain, und der Mobilfunkmarkt wurde von Handy-Herstellern wie Nokia, Ericsson, Motorola etc. beherrscht.

Was sich jetzt hier abzeichnet, ist der vielzitierte Paradigmenwechsel, hier vom klassischen Software-Business zu einem komplexeren, webbasierten Dienstleistungsmodell. Nachdem der Wettbewerb von Hardware-Plattformen im Grunde schon in den 90er Jahren entschieden wurde, nämlich zugunsten der Intel-Architektur, und der Wettbewerb der Software-Hersteller bei Desktops schon lange durch ein faktisches Monopol von Microsoft abgelöst wurde, öffnet sich nun ein weiteres Schlachtfeld im Web. Apple hatte mit dem iPod und dem iTunes-Store schon vor Jahren auf diese Karte gesetzt, und diesen Erfolg mit dem iPhone weiter ausgebaut. Erfahrene Smartphone Hersteller wie Nokia mussten lernen, dass die Hardware mit proprietärer Softwareausstattung gegenüber einem Webstore-Modell, dass es dem Anwender kinderleicht macht, Inhalte und Anwendungen online zu kaufen, längst überholt ist. Microsoft ist hingegen der klassische Software-Hersteller für PC und Server, und so sind und waren die Microsoft-Anläufe zu neuen Geschäftsmodellen wie MSN und dem Mediaplayer Zune nur schwache Me-too-Versuche. Zuletzt setzte Microsoft auf die Übernahme von Yahoo, um dem Schwergewicht des Web, Google, Paroli zu bieten. Herausgekommen ist nur eine laue Partnerschaft.

Mit dem Launch des Handy-/Smartphone-Betriebssystems Android, nunmehr auch schon für Notebooks verfügbar, bereitet Google den Angriff auf das Apple-Geschäftsmodell vor. Microsoft ist da schon fast außen vor. Dazu passt auch, dass im stagnierenden PC-Markt lediglich die neuen Netbooks hohe Absatzahlen und damit schon hohe Marktanteile erreichen. Kleine, preiswerte Applikationen sowie Inhalte in kleinen Portionen, dieses Geschäftsmodell liegt dem iPod/iPhone zugrunde und wird, erweitert um Services, auch für Google funktionieren.

Der Verkauf von großen, teuren Softwarepaketen à la Microsoft ist dagegen schon das Business von gestern. Passend ergänzt wird das Apple-/Google-Geschäftsmodell von den Mobilfunknetzbetreibern, die jahrelang nach verkaufbaren Inhalten gesucht haben, sowie nach Anwendungen, die Datenverkehr in ihre 3G-Netze bringen. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass ein Wechsel der Marktbeherrscher ansteht: Microsoft wird abgelöst, und Apple und Google und sicherlich auch weitere neue Anbieter kämpfen um eine neue Marktaufteilung.

Das Rat Race zwischen Google, Microsoft, Facebook und Apple bleibt spannend!

netzwertig-Beitrag.

Der Chrome-Masterplan: Wie Google den Konkurrenten Microsoft bedrängt – Beim Echtzeit-Netz schwächelt der Suchmaschinen-Riese.

Facebook intensiviert Schlacht gegen Google.

War In The Valley: Apple vs. Google.

Spekulationen über die Facebook-Strategie, die ich im März veröffentlichte!
Panzer

Gummigeschosse dringend verbieten, Herr Schäuble!

Wehret den Anfängen. Diese japanische Hightech-Waffe darf deutsche Kinderzimmer nie erreichen. Deshalb sehe ich Handlungsbedarf, Herr Schäuble. An einer Novelle des Waffengesetzes führt wohl kein Weg vorbei. Gummigeschosse

Hier entsteht ein ähnliches Gewaltpotenzial wie bei Topfschlägern….Es gibt ja kaum noch Kindergeburtstage ohne dieses grausame Ritual. Siehe: Neue Online-Petition starten: Schäuble, verbieten Sie das Topfschläger-Unwesen

Auf dem Weg zur Easy Economy: „Arbeiten mit wem, wo und wann man will“ – IP-Kommunikation verändert die Unternehmensorganisation

DSC_0003Die starren Kommunikationsinfrastrukturen in den Unternehmen sollen von einer neuen Gerätegeneration abgelöst werden. Die Spezialprogrammierung der herkömmlichen ISDN-Anlage weicht der Standardprogrammierung einer IP- oder Hybrid-Lösung. Letztere haben nach Ansicht von Wirtschaftsexperten einen großen Vorteil: basierend auf LAN-Leitungen in Firmen können Telefone ebenso einfach wie schon Arbeitsplatzrechner oder Notebooks ans Firmennetz angeschlossen werden.

Eine Extraverkabelung für die Sprachtelefonie ist nicht mehr nötig. Die smarten Endgeräte passen sich auch leichter dem Nutzer und seinen Anforderungen an. Man müsse nicht mehr an seinem Arbeitsplatz im Büro sitzen, um alle technologischen Ressourcen abzurufen, so die Analyse des Berliner ITK-Spezialisten Aastra. Mit konvergenten Kommunikationstechnologien könne man die Arbeit überall erledigen. Das sei besonders für Berufsgruppen interessant, deren Tätigkeit wissensbasiert ist. Die beiden Säulen für flexibles Arbeiten: VoIP und Virtual Private Networks (VPNs). Letztere garantieren den sicheren Zugang zum Firmennetzwerk.

Hier die komplette Meldung.